Archive for ‘Forschung’

23. August 2012

„Powidl“ – Ein neues Online-Magazin aus Tschechien für Deutsche und Österreicher

Vereinfachte Informationssuche für Deutschsprechende, neue Chancen für tschechische Kleinunternehmen auf www.powidl.eu

Schwierig und in manchen Fällen unmöglich ist es, auch ohne Sprachkenntnisse des Tschechischen Informationen über kleinere Orte oder kleinere Unternehmen in Tschechien zu erhalten. Als Österreicher, die schon seit sieben Jahren in der Tschechischen Republik als Journalisten tätig sind, beschäftigt die Gründer des Magazins dieses Problem auf Schritt und Tritt: Bei den Recherchetätigkeiten stößt man im Internet auf eine Fülle von tschechischen Webseiten mit toten Links, inhaltlichen Fragmenten, wenige ins Englische oder Deutsche übersetzte Seiten, die dann meist lückenhaft, schlecht übersetzt oder nicht aktualisiert sind. Man versteht, wie man in Österreich sagt, nur „Powidl“.
„Unser Online-Magazin „Powidl“ soll diese Lücken auf breiter Ebene schließen. Aktuelle Meldungen über Politik und Wirtschaft werden leicht verständlich aufbereitet und kommentiert: „Powidl“ soll den trockenen Informationen ihren eigenen Geschmack geben. Vor allem aber steht das reichhaltige, in den deutschsprachigen Nachbarländern aber immer noch unbekannte Kulturleben im Vordergrund. Zusätzlich richtet „Powidl“ alle 2 Wochen die Aufmerksamkeit auf eine andere Kleinstadt oder touristische Region Tschechiens“, sagt Stefan Weiß, langjähriger Mitarbeiter der deutschsprachigen „Prager Zeitung“ und Mitbegründer des „Powidl“.
Neue Chancen für kleine Unternehmen.
Der Dienstleistungssektor ist den Gründern von „Powidl“ ein besonderes Anliegen. „Als Bewohner des tschechisch-österreichischen Grenzgebietes kennen wir die Schwierigkeiten tschechischer Kleinbetriebe, österreichische Kunden zu gewinnen, sehr genau“, sagt Wolfgang Fassold, der seit sieben Jahren in Jevišovice bei Znaim lebt. „Wir bieten erstmals den direkten, regelmäßigen und nachhaltigen Zugang zu diesen Zielgruppen. Waren oder Dienstleistungen können auf www.powidl.eu ohne Sprachbarriere auch mit geringen Mitteln effizient grenzüberschreitend beworben werden.“ Innerhalb des nächsten halben Jahres ist die Erweiterung des Angebotes um einen Online-Shop geplant, über den es dann möglich sein wird, den Warenaustausch direkt abzuwickeln. Um die Kontakte regelmäßig aufrechtzuerhalten, wird alle 14 Tage ein Newsletter an unsere Abonnenten per E-Mail versandt.
„Powidl“ wird im gesamten deutschen Sprachraum beworben. Die Werbeaktivitäten setzen sich aus der Bearbeitung der bereits bestehenden Datenarchive, breit gestreuter Werbung auf Internetplatformen in Österreich, Deutschland und der Schweiz, sowie regelmäßige Informationen an die deutschsprachige Presse, zusammen.
Im Grunde können alle Kunden den Verteiler – gegen geringfügige Bezahlung – auch für Spezialaussendungen in eigener Sache nutzten. Die Inseratenpreise wurden bewusst sehr niedrig gehalten, so kann man sich beispielweise bereits ab CZK 700,- mit einem kleinem Bild, Kurztext und Link auf der eigenen Seite wirkungsvoll präsentieren.
Es würde uns freuen, wenn sie uns in Form eines Berichtes in ihrem Blatt unterstützen würden.
„Powidl“ ist für Kooperationen mit anderen Medien offen.

Rückfragehinweis:

Wolfgang Fassold,
Stefan Weiß

Powidl – Das Online-Magazin aus Tschechien
Jevišovice 334
671 53 Jevišovice
office@powidl.eu
www.powidl.eu

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30. März 2011

Plagiatsvorwürfe gegen Brünns Bürgermeister Onderka

„Eine derartige Arbeit sollte nicht einmal zur Verteidigung [Abschlussprüfung, Anm.] zugelassen werden“, urteilte die Chefin der staatlichen Akkreditierungskommission für wissenschaftliche Arbeiten Vladimíra Dvořáková über die Bakkalaureus-Arbeit des amtierenden Brünner Bürgermeisters Roman Onderka (ČSSD). Das Werk mit dem Thema „Informationssystem der öffentlichen Verwaltung“ verfüge über keinerlei korrekte Quellenangaben, sei mit 40 Seiten erheblich zu kurz. Der Bürgermeister weist laut „Standard“ darauf hin, dass er seine „Bakkalaureus-Arbeit im Einklang mit allen Bedingungen der Hochschule und zum festgelegten Termin abgegeben, diese ordentlich verteidigt und den Bakkalaureus-Titel erhalten“ habe. Das Studium hatte Onderka an einer privaten Hochschule in Brünn abolviert.



Probleme mit seiner Bakkalaureus-Arbeit: Bürgermeister Onderka


Foto: Petr Zelinka

Ähnliche Probleme mit ihrer wissenschaftlichen Arbeit hat auch Onderkas Stellvertreterin Jana Bohounovská. „Unnannehmbar“ lautet auch hier das Urteil – Bohounovská habe seitenweise Transskriptionen von Gesetzestexten angeführt.

Grundsätzlich fällt bei tschechischen Politikern und anderen Prominenten, so der „Standard“, auf, dass viele von ihnen das Studium in kürzerer Zeit als vom Regelstudium vorgesehen abschließen. Den aufsehenerregendsten Fall gab es an der Uni Pilsen, an der einige prominente Studenten ein fünfjähriges Studium bereits in nur wenigen Monaten abschliessen konnten.

21. September 2010

Maschinenbaumesse 2010 mit positiver Bilanz

Zufrieden zeigt sich die Messe Brünn mit der soeben zu Ende gegangenen Maschinenbaumesse MSV 2010. Der Umfang der Messen, die Anzahl geführter Geschäftsgespräche und die Reihe direkt vor Ort abgeschlossener Kontrakte bestätigten die annhaltende Belebung der Wirtschaft im zweiten Halbjahr 2010. Die Ausstellerstände belegten alle Hallen des Brünner Messegeländes und einen Großteil der Freigelände zwischen den Hallen. Im Laufe der ersten vier Tage besichtigten mehr als 70 Tausend Besucher die Messe.

Den größten Umfang und ein hohes Fachniveau hatte die Präsentation von Bearbeitungs- und Umformtechnik auf der Biennale-Messe IMT, die einen Anteil ausländischer Aussteller von 52% erreichte. Zeitgleich mit der MSV fanden ausnahmsweise auch die Internationale Gießereifachmesse FOND-EX, die Internationale Fachmesse für Schweißtechnik WELDING und die Internationale Fachmesse für Oberflächentechnik PROFINTECH statt.

Mit Technologien, Produkten und Leistungen für verschiedenste Industriebereiche kamen insgesamt 1606 Ausstellerfirmen nach Brünn, darunter 540 ausländische (34%). Direkt vertreten waren 26 Länder. Einige Firmen aus dem In- und Ausland stellten sich auf der Brünner Messe zum ersten Mal vor, andere wiederum kehrten nach einer durch die Wirtschaftskrise bedingten Pause zurück.
Partnerland der MSV 2010 war Österreich als einer der wichtigsten Außenhandelspartner der Tschechischen Republik. Auf der Messe präsentierten sich 42 österreichische Firmen, 12 davon an einem großen Gemeinschaftsstand. Außerdem fand eine Reihe bilateraler Gespräche, Konferenzen und Gesellschaftsevents statt. Die österreichische Messepartnerschaft wurde von beiden Seiten als äußerst erfolgreich gewertet.

Unter den Exponaten war ein sehr hoher Anteil innovativer Produkte. Die interessantesten Neuheiten bewarben sich um Prestigepreise, die von zwei unabhängigen Jurys vergeben wurden. Die Goldmedaillen MSV 2010 erhielten vier Aussteller – das Institut für Kernforschung Řež für seinen Dreifach-Hybrid-Wasserstoffbus TriHyBus, die schweizerische Gesellschaft Afleth Engineering für ihre Werkzeugmaschine Fehlmann Picomax 825 Versa, die Firma Hexagon Metrology für die mobile Messmaschine Romer Absolute Arm und die Technische Universität Brünn für das unbemannte Experimentalflugzeug VUT 001 Marabu. Die fünfte Auszeichnung übernahm für seine lebenslange kreative technische Arbeit und innovativen Aktivitäten Prof. DI Jaromír Houša, DrSc, Leiter des Forschungszentrums für Produktionstechnik und -technologien im Maschinenbau bei der Technischen Universität Prag. Der Verband der Maschinenbautechnologien als Mitveranstalter der Internationalen Messe für Metallbearbeitung IMT zeichnete das beste Exponat des diesjährigen Wettbewerbs Goldmedaille IMT 2010 aus. Zum erfolgreichsten Aussteller wurde die Firma Tajmac – ZPS Zlín mit ihrem Vertikalzentrum MCV 1800 Multi gekürt.

Im Rahmen des Fachprogramms der MSV wurden die heißesten Fragen der tschechischen Wirtschaft besprochen: Bei der Tagung des Verbands der Industrie der Tschechischen Republik wurde u.a. über Einsparungen bei öffentlichen Finanzen und über Antikorruptionspolitik gesprochen, durch eine  hochwertige Beteiligung zeichnete sich die Konferenz zum Ausbau des Kernkraftwerks Temelín aus. Zu den erfolgreichen Rahmenveranstaltungen gehörte auch der „Salon der Geschäftsgelegenheiten“ der Regionalen Wirtschaftskammer Brünn unter der Bezeichnung Kontakt – Kontrakt 2010, bei dem innerhalb von zwei Tagen nahezu 800 bilaterale Geschäftstreffen stattfanden.

Mit Sicherheit und Schutz der Gesundheit bei der Arbeit befasste sich die 10. Jubiläumsmesse INTERPROTEC mit einem auf die Steigerung der Sicherheit und Verbesserung der Ergonomie am Arbeitsplatz ausgerichteten Rahmenprogramm. Neben Ständen mit interessanten Neuheiten (u.a.  Arbeitshandschuhe für technische Betriebe) bot sie auch einen kostenlosen Informationsservice zum Themenbereich Sicherheit und Schutz der Gesundheit bei der Arbeit.

Die Internationale Messe für Investitionen, Geschäftsgelegenheiten und Entwicklung der Regionen URBIS INVEST bot eine Schau der Möglichkeiten für Investoren und Unternehmer, die an der Ausweitung ihrer Aktivitäten in der ganzen Tschechischen Republik und in weiteren Regionen Mittel- und Osteuropas interessiert sind, und das vor allem im Bereich Gewerbeimmobilien, Industriezonen und Brownfields.

Das zweitägige ICT- und Business-Fachtreffen INVEX FORUM konzentrierte sich auf Datensicherheit, Informationstechnologien für den Maschinenbau und ITs für Innovationen in der Industrie. Zu den Gästen des Treffens zählte auch Eng Lim Goh, Inhaber zweier amerikanischer Patente für Computergrafik und Guru der weltweiten IT-Industrie.

Der Anteil ausländischer Besucher erreichte 10 Prozent, sie kamen aus 53 Ländern, vor allem aus der Slowakei, Polen, Deutschland, Ungarn, Österreich, Russland und Italien. Zur Messe reisten Unternehmermissionen an, sowohl aus Nachbarländern als auch aus Regionen der Russischen Föderation und aus Ländern außerhalb Europas, zum Beispiel dem Irak, Ägypten, Syrien und weiteren. Im Vergleich zum letzten Jahr stieg auch das Interesse der Journalisten. Das Pressezentrum passierten innerhalb von vier Tagen 417 Medienvertreter aus zehn Ländern, mehr als während der ganzen letzten Messe.

Stimmen zu den Messen

Petr Nečas, Regierungsvorsitzender der Tschechischen Republik:
„Die MSV in Brünn finde ich ungemein nützlich für die Entwicklung der Handels- und Industriebeziehungen, die unser Land zweifelsohne benötigt. Deshalb ist von so grundlegender Bedeutung, dass dieses Jahr mehr Aussteller kamen und wir erneut ein volles Messegelände sehen. Als äußerst positiv werte ich, dass die Maschinenbaumesse so viele ausländische Firmen angelockt hat. Die Zahl der Aussteller auf dieser Messe ist Beweis dafür, dass die Belebung der Wirtschaft wirklich eintritt.“

Richard Schenz, Vizepräsident der Wirtschaftskammer Österreichs:
„Der Besuch der MSV hat mich sehr beeindruckt. Ich bin überzeugt, dass es eine der wichtigsten Messen in Mitteleuropa ist, und ich bin stolz darauf, dass sich hier nahezu fünfzig österreichische Firmen präsentieren. Für Österreich ist es eine große Ehre, dass es das Partnerland der diesjährigen MSV sein kann. Die wirtschaftliche Zusammenarbeit Österreichs und Tschechiens ist sehr intensiv und nimmt ständig zu. Unsere Klein- und Mittelbetriebe begannen nach dem EU-Beitritt der Tschechischen Republik, sich äußerst rege auf dem tschechischen Markt zu bewegen, und wir sind auch über die steigende Zahl der tschechischen Investitionen und Geschäftsaktivitäten in Österreich erfreut. Durch die Veranstaltungen im Rahmen der MSV können wir unsere Zusammenarbeit noch weiter bringen, da das Potenzial der gegenseitigen Beziehungen weit größer ist und bislang nicht voll genutzt wird.“

David Jakubík, Verkaufsmanager, TOS VARNSDORF a. s.:
„Mit der diesjährigen IMT sind wir sehr zufrieden, unser Stand wurde von wirklich vielen Interessenten besucht, ich schätze es auf das Dreifache des letzten Jahres. Die ganze Messe lang sind wir praktisch nicht zur Ruhe gekommen, wir nutzten die Zeit für geplante Treffen mit unseren Kunden und Geschäftspartnern. Es ist uns auch gelungen, direkt auf der Messe mehrere Geschäftsverträge abzuschließen. Diese Messejahrgang war für uns eindeutig zuträglich. Im Vergleich zu allen Messen, die ich dieses Jahr im Ausland besucht habe, war die Brünner eindeutig die beste.“

Petr Mašek, Geschäftsführer, Pilous – pásové pily, spol. s.r.o.:
„An der diesjährigen MSV machte sich die weltweite Belebung des Maschinenbaumarkts bemerkbar. Das Interesse der Besucher an unserer Firma war gegenüber dem letzten Jahr groß, praktisch nicht zu vergleichen. Man sieht, dass die Leute wieder in Maschinen investieren wollen, und das auch in größere und teurere. Während der Messe haben wir einige Sägen verkaufen und neue Verträge abschließen können. Ich bin froh, dass die Situation erneut in alte Geleise zurückkehrt.“

Karolína Voclová, Managerin für Marketing und Kommunikation, MACH TRADE s. r. o.:
„Mit der diesjährigen MSV sind wir zufrieden. Das letzte Jahr war nicht gut, jetzt beginnt jedoch eine Wachstumsperiode, und das hat sich auch an unseren Geschäften hier auf der Messe bemerkbar gemacht. Hinsichtlich Besucherzahlen hat die diesjährige Messe unsere Erwartungen erfüllt.“

Pavel Kubeš, Geschäftsführer, SAND TEAM, spol. s r. o.:
„Wir sind regelmäßige Aussteller der FOND-EX, und auch dieses Jahr kamen wir her, um unsere Kunden zu treffen, und das ist uns gelungen. Ich kann nicht sagen, dass wir hier irgendwelche große Kontrakte abgeschlossen hätten, es geht jedoch um das Zusammentreffen mit Leuten aus der Branche und um die Pflege von Kontakten, die bestimmt von großer Bedeutung ist. Manche Gießereien sind besser dran, manche schlechter, allgemein ist jedoch in der Branche ein leichter Optimismus zu spüren. Auch wir merken es an den Bestellungen.“

Rudolf Hrabina, Schweißinstruktor, ESAB VAMBERK, s. r. o.:
„Direkt auf der Messe haben wir Kontrakte unterzeichnet und zwei Brennschneidmaschinen verkauft, worüber wir uns sehr freuen, da solch ein Ergebnis keine Selbstverständlichkeit ist. Manchmal ist es ein Langstreckenlauf, und manchmal verhandeln wir mit dem Kunden auch ein ganzes Jahr über den Verkauf. Unsere Beteiligung an der WELDING werte ich insgesamt als erfolgreich.“

Martin Meduna, Leiter des TechSupport national, Fronius Česká republika s. r. o.:
„Unsere Beteiligung an der WELDING werten wir als sehr erfolgreich. Das Besucherinteresse war wesentlich höher als erwartet, und wir nehmen eine Menge interessanter Kontakte mit. Wir haben hier gute Kunden gewonnen, u.a. auch deshalb, weil Österreich Partnerland der Messe war und unsere Firma einen österreichischen Inhaber hat. Auch aus diesem Grund verstehen wir die Messe als gute Investition.“

Josef Kocián, Handelsdirektor, GALATEK a. s.:
„An der Brünner Messe beteiligen wir uns schon seit siebzehn Jahren. Für eine vollständige Auswertung ist es noch zu zeitig und der geschäftliche Effekt ist schwer abzuschätzen, da wir in unseren Produktionssegment keine Exponate ausstellen, sondern anhand von Aufgabenstellungen konkrete Angebote für konkrete Kunden erstellen. Nichtsdestoweniger haben wir auf der Messe ausreichend Kontakte und Anfragen gewonnen, und manche davon sind sehr interessant.“

Die 53. internationale Maschinenbaumesse findet 3. -7. 10. 2011 zusammen mit der 6. internationalen Messe für Transport und Logistik statt.

Quelle: BVV, domus-communications

9. September 2010

Zoner Software: Kostenlose Bildbearbeitungssoftware bald auch auf Deutsch

Zoner Software, Brünner Hersteller von Lösungen zur Bildbearbeitung und Bildverwaltung, kündigt die deutsche Version von Zoner Photo Studio 12 Free Edition an. Mithilfe der kostenlosen Bildverarbeitungs-Software können Anwender ihre digitalen Bilder noch leichter verwalten und bearbeiten und auf dem Heim-PC oder im Web Freunden oder der Familie präsentieren.

Eine Reihe von intuitiven Funktionen ermöglicht es auch Einsteigern in die Digitalfotografie mit Zoner Photo Studio 12 Free Edition das Beste aus ihren digitalen Erinnerungen herauszuholen. Ein Kurzüberblick zu den wichtigsten Werkzeugen:

– Automatisches Entfernen von roten Augen
– Schneidewerkzeug
– Horizontales Ausrichten
– Panoramabilder erstellen
– 3D-Bilder erstellen
– Quick-Fix-Werkzeug zur automatischen Korrektur
– Schnelle Bildersortierung

Screenshot Zoner Photo Studio
Bild:
messepr.com

Zoner Photo Studio 12 Free Edition wurde für Hobbyfotografen entwickelt, eignet sich aber auch für fortgeschrittene Anwender. Der Leistungsumfang der kostenlosen Software geht weit über die Funktionen hinaus, die zum Beispiel die Bildverwaltungsprogramme der Digitalkameras bieten. Anwender mit hohen Ansprüchen an die Bildbearbeitung und -verwaltung finden in der Zoner Photo Studio 12 Professional Edition, dem Flaggschiff von Zoner Software, ein leistungsstarkes Profi-Werkzeug.

“Hobbyfotografen wünschen sich eine unkomplizierte und effiziente Software, die Ihnen dabei hilft, ihre Fotos schnell zu präsentieren. Sie möchten nicht ständig zwischen unterschiedlichen Programmen hin und her wechseln, zu Beispiel zwischen Tools für die Bildverwaltung, für das Erstellen von kreativen Fotos oder Panoramen oder für die Veröffentlichung im Web. Sie möchten eine einzige Lösung, die allen Anforderungen genügt. Das ist der Grund dafür, dass wir all diese Funktionen in Zoner Photo Studio 12 Free Edition integriert haben“, erklärt Geschäftsführer Pavel Minář.

Zoner Photo Studio Free ist für den persönlichen und nicht kommerziellen Gebrauch kostenlos verfügbar. Es ist in Deutsch, Englisch, Italienisch, Französisch und Russisch erhältlich und eignet sich für die Betriebssysteme Microsoft Windows XP, Vista oder Windows 7. Kunden-Support für die Zoner Photo Studio 12 Free Edition ist ausschließlich über die Zoner Software Webseite in Form von FAQs oder über den Blog unter free.zoner.com erhältlich.

Quelle: pressebox.de

7. September 2010

Biochemiker Jiří Friml erhält europäischen Wissenschaftspreis

Pflanzenentwicklung und Pflanzenwachstum sind das Forschungsgebiet des aus Mähren stammenden Biochemikers Jiří Friml. Der Molekularbiologe und Biochemiker erforscht die genetischen, molekularen und zellbiologischen Prozesse, die die Entwicklung von Pflanzen steuern und hat damit grundlegende Denkanstösse nicht nur für die pflanzenwissenschaftliche Forschung geliefert. Seine Erkenntnisse helfen zu verstehen, wie das Wachstum von Pflanzen gesteuert wird und wie es auf unvorhergesehene Ereignisse reagiert. Für seine Leistungen wurde Friml im Hamburger Rathaus der renommierte Körber-Preis 2010 überreicht.

Körberpreisträger 2010: Jiří Friml
Foto: Friedrun Reinhold

Friml wurde 1973 in Nedakonice geboren und studierte an der Masarykuniversität in Brünn Biochemie. Seit 2007 ist er Professor für für Pflanzen-Systembiologie an der belgischen Universität Gent.

31. August 2010

Projekte der TU Brünn auf der Maschinenbaumesse MSV

Die Messe Brünn arbeitet bereits seit langem mit tschechischen Hochschulen zusammen. Fachleute aus der Messepraxis unterrichten an der Wirtschaftsuniversität Prag und an der Mendel-Universität Brünn das Fach „Messen und Ausstellungen“, anderen Hochschulen wird auf dem Brünner Messegelände Raum zum Präsentieren ihrer Projekte geboten.

Eine der wichtigsten Gelegenheiten zum Vorstellen von Hochschulprojekten ist die MSV, die Internationale Maschinenbaumesse, die dieses Jahr vom 13. bis 17. September stattfindet. Am Messestand der Technischen Universität Brünn in der Halle A1 werden unter anderem zwei außergewöhnliche Exponate ausgestellt – ein Flugzeug und ein Elektromobil.

Das Elektromobil Superbel.cz ist ein Beispiel für die Zusammenarbeit innovativer Firmen mit der Technischen Universität Brünn. Das Projekt earbeitete ein Team der Universität, die Firma Škoda Auto stellte dafür einen Škoda Superb zur Verfügung, und den Umbau führte die Firma EVC Group durch. Weitere Fachleute von der Uni entwickeln für dieses Elektromobil ein schnelles Ladegerät, das im Stande sein soll, den Wagen innerhalb von 30 Minuten von 10% auf 90% Batteriekapazität aufzuladen.

Elektroauto „Superbel“ mitentwickelt von der TU Brünn
Bild: superbel.cz

Das Projekt des Flugzeugs Marabu wurde unter der Leitung von Professor Píštěk bereits im Jahr 2006 am Luftfahrtinstitut der Maschinenbaufakultät der Technischen Universität Brünn in Angriff genommen. Das Entwicklungskonzept sieht den Bau eines Experimentalflugzeugs mit Pilot und dessen schrittweise Weiterentwicklung zu einer unbemannten Version vor. Der Jungfernflug des Marabu fand unter großem Interesse der Medien am 14. Juli 2010 statt.

Ziel des Projekts Transfer von Technologien, in dessen Rahmen sich die genannten Projekte auf der Internationalen Maschinenbaumesse in Brünn vorstellen, ist das Vermitteln von Informationen über Forschungsaktivitäten an Hochschulen. Die Abteilung Technologietransfer der Technischen Universität Brünn förderte und vermittelte im Laufe ihres fünfjährigen Bestehens Dutzende interessante Projekte

und wird neben dem Flugzeug Marabu und dem Elektromobil Superbel.cz auch einige weitere verwirklichte Projekte auf der MSV vorstellen.

Quelle: BVV/domus communications

18. August 2010

Einladung 6.9.: Wirtschaftsstammtisch Brünn

Gerne möchten wir Sie zu unserem nächsten Wirtschaftsstammtisch von AdvantageAustria in Brünn einladen, der am 6.9. 2010 um 18:00 Uhr, wie immer im Grandhotel Brno (im Stadtzentrum gegenüber dem Hauptbahnhof) stattfindet.

Parken ist auf dem Parkplatz vor und gegenüber dem Hotel möglich. Das Hotel ist auch sehr gut mit der Straßenbahn (Haltestelle Hlavní nádraží) erreichbar.

Anmeldung: Herr DI Martin Žák

Details zur Veranstaltung

10. August 2010

Produktionslogistik made in Germany: Arburg GmbH auf der Brünner Maschinenbau MSV

Vom 13. bis 17. September 2010 findet im tschechischen Brünn die 52. Internationale Maschinenbaumesse MSV statt, an der sich über 1.500 Aussteller beteiligen. Beim deutschen Maschinenbauer Arburg steht automatisiertes Spritzgießen im Mittelpunkt: In Halle G1 an Stand 33 kommt unter anderem eine komplexe Fertigungszelle, bestehend aus einem vertikalen Allrounder 375 V und einem Sechs-Achs-Roboter, zum Einsatz. Fachbesuchern aus aller Welt wird an diesem Automationsbeispiel das Umspritzen von Einlegeteilen mit nachgeschalteter Montage präsentiert. An einer separaten Schließeinheit wird das einfache Programmieren eines solchen Sechs-Achs-Roboters mit der Selogica-Bedienoberfläche vorgeführt. Ein weiteres Exponat ist die hydraulische Spritzgießmaschine Allrounder 720 S Golden Edition. Sie bildet in Kombination mit dem linearen Robot-System Multilift Select eine Produktionseinheit, anhand der die besonders wirtschaftliche automatisierte Fertigung eines Bierkrugs vorgestellt wird.

Bild: Arburg GmbH

„Um ihre Produktion noch wirtschaftlicher zu gestalten, sind Kunststoffverarbeiter vermehrt auf der Suche nach automatisierten Spritzgießlösungen“, sagt Jaroslav Novák, Niederlassungsleiter in Tschechien. Das Arburg-Angebot umfasse die einfache Einbindung von linearen sowie Sechs-Achs-Robotern und reiche bis zu hochkomplexen Fertigungszellen mit umfangreicher Peripherie. „Mit der Selogica-Steuerung bieten wir eine zentrale Schnittstelle zwischen Mensch und Maschine, die jetzt auch die komplexen Bewegungsabläufe eines Kuka-Sechs-Achs-Roboters einbindet, sodass sich Maschine und Roboter über eine einheitliche Bedienoberfläche programmieren und zentral steuern lassen.“

Quelle: Arburg GmbH

9. August 2010

BFI Wien fördert Zentraleuropa-Kompetenz für HAK-Maturanten

Neben Allgemeinbildung, wirtschaftlichem Fachwissen und Sprachkenntnissen geht es bei den kaufmännischen Schulen des bfi Wien gezielt um soziale Kompetenzen (Selbstständigkeit, Team-, Kommunikations-, Präsentationsfähigkeit, etc.) und speziell um die Zusatzqualifikation interkulturelle Kompetenz (inkl. Zertifikat). Das ist kein mittlerweile oft verwendetes Schlagwort, sondern wird verteilt auf die gesamte Schulzeit durch Teilnahme an Veranstaltungen, Praktika, etc. erarbeitet und durch Projekte nachgewiesen. Dafür gibt es die Freigegenstände Fremdsprache und interkulturelles Management. Verpflichtend ist die Mitarbeit an einem Projekt mit den Partnerschulen (z.B. in Bratislava, Brno, etc.), der Besuch von mindestens 2 Veranstaltungen zum Thema Interkulturalität, ein workshop für eine Ostsprache und ein Praktikum in einer NGO oder NPO. Schüler/innen, die sich an diesem Programm beteiligen, werden im Rahmen des workplacements für ein Auslandspraktikum bevorzugt.

Nähere Infos auf den Webseiten der bfi-Schulen.

Quelle: OTS

8. August 2010

Teilnehmende Firmen am Austria Showcase Umwelttechnologie im Rahmen der Maschinenbaumesse Brünn

Österreichische Firmen der Umwelttechnologie geniessen weltweit einen guten Ruf in punkto Innovation, Service und Entwicklung.

Im Rahmen des Austria Showcase Umwelttechnologie vom 13.-14.9.2010 stellen sie ihre Produkte und Dienstleistungen vor. Nutzen Sie die Chance zu b2b-Gesprächen und informieren Sie sich über aktuelle Trends!

Weitere Infos und Kontakt: Hr. DI Martin Žák


Teilnehmende Firmen am Austria Showcase Umwelttechnologie:

Avito environmental technology Gmbh (Übelbach)

„Wir sind auf der Suche nach lokalen Kooperations- und Vertriebspartnern, die die einschlägigen Märkte kennen und beherrschen.“ …mehr Infos

Bilfinger Berger Bau GmbH (Wien)

„Bilfinger Berger BaugmbH beabsichtigt auf dem Gebiet der erneuerbaren Energien, insbesondere Biogas, Biomasse und Photovoltaik verstärkt auch auf dem tschechischen Markt Fuß zu fassen.“ …mehr Infos


Biogest Energie- und Wassertechnik GmbH
(Klosterneuburg)

„Wir suchen Partner zur Erhebung des Marktpotentials für landwirtschaftliche Biogasanlagen in Rumänien und sind an Erstkontakten zu potentiellen Kunden (große landwirtschaftliche Betriebe mit oder ohne Viehhaltung, große Betriebe für Obst- und Gemüseverarbeitung, große Fleischproduzenten) interessiert.“ …mehr Infos


Dachverband Energie-Klima
(Wien)

„Wir sind die offizielle Branchenvertretung für die Anlagenhersteller von Energietechnik zur Nutzung erneuerbarer Energieträger in der Wirtschaftskammer Österreich und somit erster Ansprechpartner der Wirtschaft in Fragen rund um Erneuerbare Energietechnologien, wie zB aktuell relevante Rechtsthemen für die Branche, Beteiligungsmöglichkeit bei Messen und Veranstaltungen, Marktstatistiken und Daten zur Wirtschaftskraft der einzelnen Branchen.“ …mehr Infos

Energie + Umwelt Verfahrenstechnik GmbH (Wien)

„Wir suchen einheimische Vertreter für unsere Produkte (Deutschkentnisse Voraussetzung) und freuen uns auf Ihre Kontaktaufnahme.“ …mehr Infos

Energiecomfort Energie- und Gebäudemanagement GmbH (Wien)

„Suche Kooperationspartner

– Wärmeversorgung-Kooperation mit Kommunen

– Biomasse- Projekte“ …mehr Infos

Eurofoam GmbH (Linz)

„Wir suchen Kontakte zu tschechischen Kommunen, Akustiker, Akustikfirmen, Akustikingenieurbüros, Sicherheitsingenieure bzw. Zivilingenieure.“ …mehr Infos

Fabachem Astleithner GmbH (Wiener Neustadt)

„Unser patantiertes BIOthek Agua ist in der Lage, organische Substanzen wie Öl und Ölderivate für Bakterien abbaubar zu machen. Es ist ein nicht-toxisches Medium, das weiters verschiedene Substanzen wie Öle, Fette, Eiweiß und Harze zugänglich als Nährstoff für Mikroorganismen macht.“ …mehr Infos

Federspiel Ökotechnology Consulting GmbH (Wien)

…mehr Infos

Fronius International GmbH (Pettenbach)

„Die Fronius Energiezelle ist das weltweit erste TÜV Süd zertifizierte Wasserstoff betriebene Brennstoffzellensystem zur emissionsfreien Stromerzeugung. In Wasserstoff gespeicherte Energie wird dabei unmittelbar in elektrische Leistung umgewandelt – sicher und höchst energieeffizient.“ …mehr Infos

Ing. Friedrich Bauer GmbH (Kemmelbach)

„Wir suchen potentielle Interessenten für unsere Technologie, Kooperationen im Bereich Umwelttechnik, Aufbau von Handelsbeziehungen, Vertretungen etc. bis hin zu Investitions- oder Beteiligungspartnern.“ …mehr Infos

Kappa Filter Systems GmbH (Steyr)

„Wir unterstützen Sie – produzierende Unternehmen – mit unseren innovativen und ganzheitlichen Systemen, Anlagen und begleitenden Dienstleistungen zur industriellen Luftreinhaltung und Energieeffizienz.“ …mehr Infos

KMU Partner e.U. – Ing. Reinhard Indraczek (Wullersdorf)

„Biete Dienstleistungen und Know-how

– Konzeptionierung und Umsetzung von Expansionsplänen von Unternehmen

– Begleitung beim Markteintritt

– Realisierung von Förderungen

– Aufbau von Vertriebs- und Kundenstrukturen“ …mehr Infos

Lenzing Technik GmbH
(Lenzing)

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Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik GmbH (Weissenbach)

„POLYTECHNIK, einer der bedeutendsten Anbieter von Feuerunganlagen für biogene Brennstoffe, ist bekannt für die Planung und Lieferung von schlüsselfertigen Anlagen.

Diese werden nicht nur in der Holzbe- und -verarbeitenden Industrie sondern auch in der allgemeinen Industrie, in kommunalen Bereichen, in Sägewerken oder der Holzindustrie, für die Nah- und Fernwärmeversorgung sowie in Energieversorgungsunternehmen zur Stromerzeugung verwendet. Die weltweiten Stützpunkte ermöglichen eine rasche und individuelle Kundenbetreuung.“ …mehr Infos


TBU Stubenvoll GmbH
(Schlierbach)

„TBU sucht Anlagenbetreiber, Generalunternehmen, Kesselbauer und

Industriebetriebe, die einen Technologiepartner für Projekte im Bereich der

Umwelttechnik (thermische Verwertung von Abfallbrennstoffen, Klärschlamm und

Biomasse mit Energieerzeugung) suchen.“ …mehr Infos

Wapotec Verfahrenstechniken zur Wasseraufbereitung GesmbH (Salzburg)

„WAPOTEC sucht Vertriebspartner, die Produkte und Technologien für die Aufbereitung von Abwasser, Trinkwasser, Schwimmbadwasser und/oder Gewässerschutz vertreiben, insbesondere auch Firmen aus den Bereichen Mess/Regeltechnik und Consulting.“ …mehr Infos

Wastewater Solutions Group GmbH (Salzburg)

„Wir suchen Kontakt zu Kunden, 50 – 20.000 EW-Größe; Kooperationspartner, Planern und Zulieferfirmen.“ …mehr Infos

WTI wärmetechnische Industrieanlagen GesmbH (Pöchlarn)

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Quelle: AdvantageAustria

7. August 2010

Österreichische Firmen auf der internationalen Maschinenbaumesse MSV Brünn

Österreich ist heuer offizielles Partnerland der MSV – nutzen Sie die Möglichkeit, das Angebot österreichischer Firmen kennenzulernen!

Die österreichischen Unternehmen auf der Gruppenausstellung bei der MSV vom 13.-17.9.2010 heissen Sie herzlich willkommen und freuen sich, Ihnen ihre Produkte und Innovationen in persönlichen Gesprächen präsentieren zu können. Unter den Ausstellern finden Sie Hersteller von Induktionsanlagen, Chemieanlagen, Kettensysteme, Absauge- und Filteranlagen, Zerkleinermaschinen, Förderbandsystemen.

Den österreichischen Gruppenstand auf der MSV finden Sie in der Halle V, Stand 58.

Für Rückfragen steht Ihnen gerne Herr Dipl.-Ing. Martin Žák vom Advantage Austria-Marketingbüro Brünn unter T +420 543 128 274 oder brno@advantageaustria.org gerne zur Verfügung.


Österreichische Firmen auf der MSV Brünn:

ABA – Austrian Business Agency – Österreichische Industrieansiedlungs- und WirtschaftswerbungsGmbH (Wien)

„Internationale Investoren, die sich für die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen am Standort Österreich interessieren, werden kostenlos beraten. Das Team von „Location Austria“ bewirbt Österreich als Standort für internationale Filmproduktion und berät bei der Auswahl von Drehorten.“ …mehr Infos

AGS Emgineering (Ried im Innkreis)

„AGS strebt Kooperationen mit Firmen in der Anlagen- und Sondermaschinenbau-Branche an, welche durchgängige Automationslösungen benötigen.“ …mehr Infos


AMH-Flexible Fördertechnik GmbH
(Wiener Neudorf)

„Wir möchten unsere Marktpräsenz in der Tschechischen Republik ausweiten und neue Kunden ansprechen.“ …mehr Infos


Dynacast Österreich GmbH
(Wiener Neustadt)

„Wir wollen weiter expandieren und suchen Kontakt zu Endabnehmer für unsere Präzisions-Zink-Druckgußteile und Montage von Baugruppen.“ …mehr Infos


EFD Induction GesmbH
(Wien)

„EFD Induction baut Induktionsanlagen für die automobil-, elektro- und stahlverarbeitende Industrie sowie für den Maschinenbau zum Härten, Löten, Schmieden, Schrumpfen, Richten, Rohrschweißen etc. Die Anlagen werden direkt in die Produktion integriert. Dadurch ergeben sich immense Einsparungspotenziale, was einen wirtschaftlichen Wettbewerbsvorteil bringt.“ …mehr Infos


Kraiburg Walzenfertigung GmbH
(Geretsberg)

„Wir wollen einerseits die MSV dazu nutzen, unsere bestehenden Kunden wiederzusehen, andererseits auch neue Kontakte zu knüpfen, um so unseren internationalen Abnehmerkreis zu erweitern.“ …mehr Infos


Maschinenfabrik Albert GmbH
(Gampern)

„Wir möchten Maschinen- und Anlagenbauer ansprechen, die komplette Systemlösungen in der elektro-mechanischen Antriebstechnik benötigen.“ …mehr Infos

Neotecha GmbH (Wels)

„Als Innovation möchten wir das Dichtungssystem AS-L vorstellen: Dichtung und elektrostatische Ableitung in einem. Schluss mit Schelle, Verkabelungen etc., die sich lockern können, korrodieren und bei der Montage und Kontrolle teure Arbeitszeit kosten!“ …mehr Infos


Pewag Austria GmbH
(Graz)

„Durch unsere Freude an Innovation stellen wir von pewag heute und in Zukunft die besten Ketten der Welt her. Die hohe Qualität unserer Produkte und Dienstleistungen sowie der leidenschaftliche Einsatz unserer Mitarbeiter garantieren Sicherheit bei Bewegung von Menschen und Gütern.“ …mehr Infos


Polytechnik Luft- und Feuerungstechnik GmbH
(Weissenbach)

„POLYTECHNIK, einer der bedeutendsten Anbieter von Feuerunganlagen für biogene Brennstoffe, ist bekannt für die Planung und Lieferung von schlüsselfertigen Anlagen.

Diese werden nicht nur in der Holzbe- und -verarbeitenden Industrie sondern auch in der allgemeinen Industrie, in kommunalen Bereichen, in Sägewerken oder der Holzindustrie, für die Nah- und Fernwärmeversorgung sowie in Energieversorgungsunternehmen zur Stromerzeugung verwendet. Die weltweiten Stützpunkte ermöglichen eine rasche und individuelle Kundenbetreuung.“ …mehr Infos


Robotunits GesmbH
(Dornbirn)

„Wir suchen gewerbliche Endabnehmer für unsere hochwertigen Sofortlösungen, Produkte und Dienstleistungen aus der Automatiserungstechnik und bieten diesen sein umfassendes Know-how an.“ …mehr Infos

WIFI International GmbH (Wien)

„WIFI Tschechische Republik ist am lokalen Markt aktiv und steht Ihnen mit qualitativ hochstehender beruflicher Aus- und Weiterbildung und österreichischem Bildungs-Know-how zur Verfügung.“ …mehr Infos


Quelle: AdvantageAustria

27. Juli 2010

Während der Protektoratszeit geraubtes Literaturgut kehrt nach Brünn zurück

Während der nationalsozialistischen Protektoratszeit sind unzählige Kulturgüter aus Böhmen und Mähren verschwunden. Eine Privatinitiative aus Deutschland hat jetzt dazu geführt, dass Bestände von Bibliotheken nach NS-Raubgut durchforstet wurden und die Rückgabe – viele dieser Güter stammen aus der T. G. Masaryk-Universität Brünn – veranlasst werden konnte.

Dazu gibt es untenstehend einen interessanten Artikel von Heidi Niemann, der auf hna.de erschienen ist.

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Platon ist jetzt wieder in Brünn
Autor: Heidi Niemann



Die Suche nach nationalsozialistischem Raub- und Beutegut in Bibliotheken der
Universität Göttingen hat jetzt eine ungewöhnliche Rückgabeaktion ausgelöst. Ein Privatmann aus Frankfurt am Main hat fünf kostbare Bücher an die Universität Brno in Tschechien zurückgegeben.



Der Frankfurter Bücherliebhaber Herbert Elbrecht hatte einen Zeitungsbericht über die Recherchen des Germanisten Professor Frank Möbus gelesen, der ein Forschungsprojekt zur Ermittlung von Raub- und Beuteliteratur am Seminar für Deutsche Philologie der Uni Göttingen leitet. Elbrecht hatte jahrelang eine kostbare Platon-Ausgabe aus dem Jahr 1918 im Regal, die einen Stempel der
Universität Brünn (heute Brno) trug. „Mir war immer klar, dass die fünf Bände woanders hingehörten, aber ich wusste nie, wie ich sie zurückgeben könnte“, berichtet der Platon-Fan. Er wandte sich an den Göttinger Experten, dieser vermittelte den Kontakt zur tschechischen Universität, die kurz darauf ein Paket aus Frankfurt mit fünf Platon-Bänden erhielt.



„Das ist natürlich fabelhaft, wenn früheres NS-Raubgut den rechtmäßigen Besitzern zurückgegeben werden kann“, freut sich Möbus. „Das ist das wichtigste Ziel unserer Forschungen.“ Auch bei der zentralen Berliner Arbeitsstelle für Provenienzforschung ist man über die spontane Rückgabeaktion erfreut. Bislang sei es sehr selten vorgekommen, dass Privatleute Bücher oder Kunstwerke, die während der NS-Zeit beschlagnahmt oder geraubt wurden, zurückgegeben hätten, sagt der Leiter der Arbeitsstelle, Uwe Hartmann. Der Frankfurter Bücherliebhaber werde ein persönliches Dankschreiben von Kulturstaatsminister Bernd Naumann erhalten.


Dank vom Minister


Elbrecht ist froh, dass die Bücher sich wieder dort befinden, wo sie hingehören – im Seminar für klassische Philologie der Masaryk-Universität Brno. Die Platon-Bände hätten jahrelang bei einem Frankfurter Antiquar zum Verkauf gestanden, berichtet er. Wie sie dorthin gekommen seien, wisse er nicht. „Ich war fasziniert von der schönen Ausgabe.“ Trotzdem habe er lange gezögert. „Die Stempel gemahnten immer wieder an den Abgrund deutscher Barbarei.“




Aus einem Stempel war zu ersehen, dass die damalige Staatspolizeileitstelle Brünn die Bände im August 1943 beschlagnahmt hatte. Schließlich erstand Elbrecht doch die Bücher. „Ich habe mich für sie verantwortlich gefühlt und sie gekauft, um sie irgendwann zurückzugeben.“




Die Rückgabe an die tschechische Universität habe auch bei den übrigen mit Provenienzforschung befassten Einrichtungen in Deutschland ein breites Echo ausgelöst, berichtet Möbus. Der Germanist, der die 130 000 Bände der Bibliothek des Seminars für Deutsche Philologie der Uni Göttingen durchforstet, ist auf eine Reihe von Büchern gestoßen, die wahrscheinlich als so genanntes NS-Raubgut einzustufen sind. Sämtliche Verdachtsfälle werden bei der Internetdatenbank der Koordinierungsstelle für Kulturgutverlust „Lost Art“ gemeldet.




Auch die Göttinger Universitätsbibliothek erforscht die Herkunft der Bücher, die in der NS-Zeit in ihren Besitz gekommen sind. Bislang haben die Forscher 4500 der insgesamt 7000 Verdachtsfälle geprüft. Dabei entdeckten sie nahezu 400 Titel, die eindeutig als Raubgut einzustufen sind.

27. Juli 2010

Passwort-Management made in Brno: Sticky Password 4.1 – jetzt kostenlose 30-Tage-Testversion

Das Brünner Unternehmen Lamantine Software, der tschechische Hersteller von Sticky Password, hat die Version 4.1 seines Passwortmanagers veröffentlicht. Lamantine Software ist auf die Entwicklung von Security-Software spezialisiert, die funktionell, praktisch und spielerisch leicht zu bedienen ist. Durch die Kombination von Sicherheit und Benutzerfreundlichkeit stellt Sticky Password auch die anspruchsvollsten Kunden zufrieden. Produkte von Lamantine Software sind in mehreren Sprachen verfügbar und mittlerweile auf der ganzen Welt integraler Bestandteil der Web-Landschaft.

Besonders nützlich für Unternehmen ist die Einführung von Mehrplatzlizenzen. Für alle erworbenen Lizenzen gilt jetzt ein einziger Lizenzschlüssel, was die Installation von Sticky Password auf mehreren Rechnern erleichtert. Kauft ein Unternehmen beispielsweise zehn Lizenzen von Sticky Password, erhält der Administrator nur einen Lizenzschlüssel und die Anzahl der damit lizenzierten Arbeitsplätze wird nach der Aktivierung im User Interface aller Nutzer angezeigt. Kleine Unternehmen profitieren von der vereinfachten Softwareverwaltung; Händler von den besseren Verkaufsmöglichkeiten.

Auch muss mit Version 4.1 von Sticky Password nicht mehr aktiv nach Updates gesucht werden: Eine automatische Suche nach aktuellen Programmversionen kann vom Anwender aktiviert werden. Das neue Feature stellt sicher, dass Sticky Password seine Nutzer auch auf aktualisierten Webseiten und Programmversionen (z.B. Skype) stets zuverlässig einloggt.

Sichereres Passwort-Management dank innovativem Verschlüsselungsverfahren

Sehr praktisch für die mobile Arbeitswelt ist die im Einzel- wie auch Mehrplatzlizenzumfang inbegriffene portable Version von Sticky Password. Diese wird auf USB-Geräten, Memory Cards oder gar auf dem Handy gespeichert und sorgt dafür, dass Mitarbeiter, die im Arbeitsalltag verschiedene Rechner nutzen, ihre Passwörter stets verschlüsselt bei sich tragen. Eine Installation auf dem lokalen Rechner oder ein Neustart zum Nutzen der Funktion sind nicht erforderlich. Wenn der USB-Stick entfernt wird, schließt sich auch Sticky Password.

Zudem hat Lamantine Software mit der neuen Version von Sticky Password den Support stark verbessert: Der Nutzer kann auftretende Fehler jetzt über Dialogfenster an den Hersteller weiterleiten; hier werden sie gezielt gesammelt und behoben. Selbst unbekannte Fehler können mithilfe entsprechender Dialogfenster detailliert erfasst und analysiert werden.

Mit Sticky Password 4.1 lassen sich Passwörter und Anmeldeinformationen nicht nur für Webseiten, sondern für sämtliche Windows-Programme mit Log-In wie Skype, ICQ oder MSN effizient in einer verschlüsselten Datenbank verwalten. Eine leicht zu bedienende Ausfüllhilfe für Webformulare per Mausklick ist ebenfalls enthalten. Die Software bietet dabei maximalen Schutz der persönlichen Daten.

Mit Version 4.1 von Sticky Password wird jetzt auch der Browser Deepnet Explorer unterstützt.

Weitere Informationen zur neuesten Version von Sticky Password 4.1. sind auf der Homepage zu finden.

Download: Kostenlose 30-Tage-Testversion von Sticky Password 4.1 mit vollem Funktionsumfang.

Quelle: pressebox.de

26. Juli 2010

Harte Fronten im Streit um Gregor Mendels Erbe zwischen Brünn, Stuttgart und Wien

Gregor Mendel, der Begründer der modernen Genetik, lebte und wirkte als Augustinermönch im Altbrünner Kloster. Um das Manuskript zu seiner Forschung „Versuche über Pflanzenhybriden“ ist nun ein länderübergreifender Streit entbrannt, bei dem es nun drei Parteien gibt: einerseits die in Deutschland lebenden Erben Gregor Mendels, andererseits der Augustinerorden in Wien. Nun hat auch das Altbrünner Augustinerkloster, dem Mendel als Abt vorgestanden hat, Anspruch auf das Manuskript angemeldet. Das wertvolle Schriftstück habe sich ja immer, bis zur zwangsweisen Auflösung des Ordens durch die Kommunisten im Jahre 1950, im Kloster befunden. Danach verblieb Mendels Manuskript in der Obhut der ehemaligen Klosterbrüder und gelangte knapp vor der Wende zu den Augustinern nach Deutschland. Derzeit wird es in einem Safe in Stuttgart aufbewahrt.

Das Altbrünner Augustinerkloster in Brünn: Wirkungsstätte Gregor Mendels

 

Mit der Argumentation, Mendel habe als Mönch geforscht, begründet das Ordensvikariat der Augustiner in Wien den Anspruch auf das Erbe des Genetikers. Eine Initiative, ausgehend vom tschechischen Parlamentsabgeordneten Robin Böhnisch hat bereits vor den Wahlen eine Stellungnahme des Kulturministeriums gefordert, das sich für die Rückkehr des Schriftstückes nach Brünn einsetzen soll. „Das baden-württembergische Kulturministerium hat die Ausfuhr des Schriftwerkes [aus Deutschland] damit verboten, dass es ein Teil des deutschen Kulturerbes ist. Auch wenn Mendel nie in Deutschland lebte“, sagt Böhnisch.

24. Juli 2010

Österreich übernimmt Schirmherrschaft über Maschinenbaumesse Brünn

Österreich ist heuer offizielles Partnerland der Maschinenbaumesse MSV in Brünn (13.-17. September 2010) und übernimmt die Schirmherrschaft über die bedeutendste Industrieveranstaltung in der Centrope-Region.

Maschinenbaumesse Brünn. Foto: AdvantageAustria

Traditionell gehört Österreich zu den wichtigsten Ausstellerländern bei der MSV. Die MSV ist die führende Industriemesse in Mitteleuropa und bietet österreichischen Unternehmen eine ideale Plattform, um ihre innovativen Produkte und Dienstleistungen einem großen tschechischen und internationalen Fachpublikum zu präsentieren. Nikolaus Seiwald, österreichischer Handelsrat für Tschechien, ist von der Partnerschaft begeistert: „Durch die Schirmherrschaft Österreichs haben wir die Möglichkeit, österreichische Innovationen in den Bereichen Maschinenbau, Fahrzeugtechnik und Umwelttechnik in Tschechien nachhaltig zu positionieren. Dies ist eine einmalige Chance für österreichische Unternehmen in Tschechien Präsenz zu zeigen.“ Es ist zu erwarten, dass die tschechische Fachpresse der Schirmherrschaft Österreichs anlässlich der MSV entsprechend Rechnung tragen wird.

Die Messepartnerschaft ist mit einer Reihe von Fach- und Gesellschaftsevents verbunden, die österreichischen Unternehmen zu einer außerordentlichen Aufmerksamkeit verhelfen dürften. Im Rahmen dieser Partnerschaft plant die österreichische Außenhandelsstelle in Prag unter anderem folgende Veranstaltungen und Aktionen:

· Österreichische Gruppenausstellung
· Austrian Showcase „Umwelt“
· Marktsondierungsreise
· Sonderpublikation „Technologie Österreich“
· Möglichkeit zum Sponsoring

Österreichische Firmen können somit in vielfältiger Weise mit tschechischen Unternehmen in Geschäftskontakt treten.

Die österr. Ausfuhren im Bereich Maschinenbauerzeugnisse und Fahrzeuge betrugen im Jahr 2009 ca. 1 Mrd. EUR, was rund einem Drittel der gesamtösterreichischen Ausfuhren nach Tschechien entspricht. Der Tschechische Markt ist für Österreich der fünftwichtigste Exportmarkt weltweit.

Die österreichische Außenhandelsstelle in Prag unterstützt österreichische Unternehmen auf dem tschechischen Markt und organisiert regelmäßig Veranstaltungen in Tschechien und Österreich, die der Förderung des bilateralen Handels dienen.

Rückfragen:

Österreichische Botschaft – Handelsabteilung
Krakovská 7
11121 Praha 1
Telefon: +420 222 210 255
Fax: +420 222 211 286
E-Mail

Quelle: AdvantageAustria, ČIA

19. Juli 2010

WU Executive Academy: CEE-Stipendien für Professional MBA – Einreichfrist bis 1. September

Die WU Executive Academy vergibt im Herbst 2010 erneut CEE-Teilstipendien für den Professional MBA mit 10 Spezialisierungen. Die Stipendien richten sich exklusiv an Staatsbürger Zentral- und Osteuropas.

Als einer der führenden Weiterbildungsanbieter in Zentral- und Osteuropa hat sich die WU Executive Academy zum Ziel gesetzt, Nachwuchsführungskräfte (High Potentials) dabei zu unterstützen, ihre individuellen Bildungs- und Karriereziele zu verwirklichen. Aus diesem Grund vergibt sie an ausgewählte Bewerber aus Ländern Zentral- und Osteuropas eigene CEE-Teilstipendien für den Professional MBA mit Start im Herbst 2010.

Die WU Executive Academy ist Teil der Wirtschaftsuniversität Wien (WU Wien) und kombiniert in ihren spezialisierten Ausbildungsprogrammen für Führungskräfte/Manager hochstehendes Fachwissen mit den Ressourcen der größten Wirtschaftsuniversität Europas. Detaillierte Informationen über die angebotenen 10 Professional MBAs bietet die Webseite der WU Executive Academy.

Teilnahmeberechtigte CEE-Stipendiaten sind Staatsbürger eines CEE-Landes mit einem Universitätsabschluss und mindestens 3 Jahren Berufserfahrung. Weitere Kriterien für die Vergabe sind eine hervorragende Karriereentwicklung, hohe persönliche Motivation und finanzielle Bedürftigkeit.

Interessenten bewerben sich bis 1. September 2010 direkt beim Professional MBA Program Management der WU Executive Academy.

Weitere Informationen zu den CEE-Stipendien und den Antragsformularen sind hier zu finden.

Quelle: AdvantageAustria

15. Juli 2010

Neue Regierung Nečas ohne Südmährer

Die neue, am 13. Juli vereidigte Regierung aus der konservativen ODS, der Schwarzenberg-Partei TOP’09 und der Partei „Öffentliche Angelegenheiten“ (VV), tritt ihr Amt in einer schwierigen Situation an. Nach der monatelangen Pattsituation zwischen den beiden Großparteien ODS und ČSSD, der verpatzten tschechiecshen EU-Ratspräsidentschaft und der über einjährigen „Sedisvakanz“ mit der Übergangsregierung Fischer, nimmt mit ODS-Chef Petr Nečas wieder ein Parteipolitiker das Zepter in die Hand. Präsident Václav Klaus forderte bei der Vereidigungszeremonie eine stabile Regierung, die die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern kann. Die Zeit sei reif für Reformen, allen voran für die Reform des tschechischen Gesundheitssystems.

Aus Brünner Sicht soll die Zusammensetzung der Regierungsmannschaft des neuen Premiers, der Absolvent der Masaryk-Universität ist, dennoch zu denken geben: Das Kabinett arbeitet quasi unter Ausschluss Südmährens, sieht man von Bildungsminister Josef Dobeš (VV) ab, der einen längeren Bezug zur Stadt Brünn hat. Dass keine einzige Frau in der Regierung im Ministerrang vertreten ist, wurde bereits im Vorfeld heftigst kritisiert.

Die Neue Regierung besteht aus:

Petr Nečas – Premier, ODS

Karel Schwarzenberg – 1. Vizepremier, Außenminister, TOP’09
Radek John – 2. Vizepremier, Innenminister, VV
Alexandr Vondra – Verteitigungsminister, ODS
Jiří Pospíšil – Justizminister, ODS,
Martin Kocourek – Industrie- und Handelsminister, ODS
Pavel Drobil – Umweltminister, ODS
Ivan Fuksa – Landwirtschaftsminister, ODS
Miroslav Kalousek – Finanzminister, TOP’09
Leoš Heger – Gesundheitsminister, TOP’09
Jaromír Drábek – Arbeits- und Sozialminister, TOP’09
Jiří Besser – Kulturminister, TOP’09
Vít Bárta – Verkehrsminister, VV
Josef Dobeš – Bildungsminister, VV
Kamil Jankovský – Regionalentwicklung, VV

11. Juli 2010

BBB-Mitglieder nach Unternehmen und Organisationen – die aktualisierte Liste 2010/07

Wo sind die über 100 Mitglieder des Brno Business Board beschäftigt? Welche Kontakte gibt es wohin?

Die neu aktualisierte Liste gibt Auskunft, wer für welche Firma bzw. Organisation Ansprechpartner ist. Die Liste ist am Stand 07/2010, nächste Aktualisierung ist für 10/2010 vorgesehen.

Für Mitglieder: Sollte die Liste Änderungen oder Ergänzungen bedürfen, loggen Sie sich bitte in Ihren Account ein und mailen Sie an „Stefan Weiß“. Die Korrekturen werden dann umgehend vorgenommen! Noch kein Mitglied? Schnell kostenlos registrieren!

Die Liste ist auch auf www.zentraleuropa.net veröffentlicht.

Beste Wünsche und einen schönen Sommer!
Stefan Weiß

29. Juni 2010

Stimmerkennung: Brünner Informatiker entschlüsselt den „Akustischen Fingerabdruck“

Vielversprechend ist die neue Entwicklung des Brünner Informatikers Jan Černocký: Erstmals ist es gelungen, ein Verfahren zur Erkennung von Stimmen zu entwickeln. Mit der neuen Methode, die von Černocký mit seinem Team von der Technischeen Hochschule Brünn dieser Tage präsentiert wurde, kann die Identität eines Anrufers mit bis zu 98%iger Sicherheit bestimmt werden.

Dieses Verfahren wird besonders in der Verbrechensbekämpfung zur Anwendung kommen. Selbst bei Vergleichsproben von nur Zehntelsekunden könne die Identität z.B. eines Anrufers mittels der neuen Methode auf bis zu 80% genau identifiziert werden. „Wir haben ein System, das aus mehreren Untersystemen besteht. Einige werden durch den Schnupfen getäuscht. Aber jene, die auf Parametern beruhen, wie jemand phrasiert, welche Satzmelodie er hat, wie kräftig jemandes Stimme ist und wie man die Sprachenergie moduliert, können nicht getäuscht werden“, so Černocký. Selbst das Verstellen der Stimme könne die Ergebnisse nicht beeinflussen. Černocký sieht die Anwendung des Systems am ehesten im Bereich Sicherheit. Auch Banken würden die Technik gerne nutzen.

Die Stimmfrequenz: „Akustischer Fingerabdruck“ eines jeden Menschen

 

3. Juni 2010

Gemeinsames Museumsprojekt Brünn-Dresden

Die Mährische Galerie Brünn und das Deutsche Hygienemuseum Dresden bereiten eine gemeinsame Ausstellung unter dem Titel „Images of the Mind“ vor. Die gemeinsame Schau soll „an der Schnittstelle zwischen künstlerischen und naturwissenschaftlichen Bildwelten“ ein Porträt der menschlichen Geistestätigkeit entwerfen, teilte das Dresdner Museum am Mittwoch mit. Sie werde zuerst in Dresden (22. Juli bis 30. Oktober) und dann in Brünn (November 2011 bis Februar 2012) gezeigt. Kuratoren beider Museen sollen dafür in Sammlungen und Museen Exponate recherchieren, deren Spektrum von der Antike bis in die Gegenwart reiche.

Die Mährische Galerie in Brünn

Quelle: dpa