Stimmerkennung: Brünner Informatiker entschlüsselt den „Akustischen Fingerabdruck“

Vielversprechend ist die neue Entwicklung des Brünner Informatikers Jan Černocký: Erstmals ist es gelungen, ein Verfahren zur Erkennung von Stimmen zu entwickeln. Mit der neuen Methode, die von Černocký mit seinem Team von der Technischeen Hochschule Brünn dieser Tage präsentiert wurde, kann die Identität eines Anrufers mit bis zu 98%iger Sicherheit bestimmt werden.

Dieses Verfahren wird besonders in der Verbrechensbekämpfung zur Anwendung kommen. Selbst bei Vergleichsproben von nur Zehntelsekunden könne die Identität z.B. eines Anrufers mittels der neuen Methode auf bis zu 80% genau identifiziert werden. „Wir haben ein System, das aus mehreren Untersystemen besteht. Einige werden durch den Schnupfen getäuscht. Aber jene, die auf Parametern beruhen, wie jemand phrasiert, welche Satzmelodie er hat, wie kräftig jemandes Stimme ist und wie man die Sprachenergie moduliert, können nicht getäuscht werden“, so Černocký. Selbst das Verstellen der Stimme könne die Ergebnisse nicht beeinflussen. Černocký sieht die Anwendung des Systems am ehesten im Bereich Sicherheit. Auch Banken würden die Technik gerne nutzen.

Die Stimmfrequenz: „Akustischer Fingerabdruck“ eines jeden Menschen

 

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