Archive for ‘Tourismus’

24. August 2010

Auf Motorbooten über das Wasser des unterirdischen Flüsschens Punkva

Die unter der Oberfläche eines der bedeutendsten Karstgebiete in Mitteleuropa versteckten Tropfsteinhöhlen locken alljährlich tausende Besucher an. Ob Sie nun eine davon oder alle fünf der Öffentlichkeit zugänglichen besuchen, nach ihrer Rückkehr aus dem Untergrund sehnen Sie sich bestimmt nach frischer Luft und freier Bewegung. Wohin also?

Ausgangspunkt in den zentralen Bereich des Karstgebietes ist Skální Mlýn /Felsenmühle. Zugänglich sind die Punkva-Höhle (Bestandteil der Besichtigung ist eine Fahrt auf dem unterirdischen Flüsschen Punkva), die Balcarka-Höhle, die Katharinenhöhle, die Höhle Výpustek und die Sloup-Šosůvka-Höhle.

Im Josefstal und im Renaissanceschloss in Blansko enthüllen Sie die interessante Geschichte der hiesigen Hütten und stellen überrascht fest, was alles aus scheinbar gewöhnlichem Eisen hergestellt werden kann. Auf Liebhaber von Adelssitzen warten Schlösser in Lysice /Lissitz/, Kunštátu /Kunstadt/, Letovice und Rájec nad Svitavou, wunderschöne barocke Wallfahrtskirchen berühmter Architekten in Křtiny und Sloup, eine Reihe moderner Gotteshäuser und Kapellen und auch der in der neugotischen Kirche der Heiligen Barbara in Adamov befindliche wertvolle Světelský-Altar.

Möchten Sie Ihren Urlaub oder einen freien Tag in unberührter Natur mit Golf verbringen? Dann bietet Ihnen das Golf & Ski Resort Kořenec u Boskovic einen Platz mit 18 Löchern. Im Areal gibt es ein Restaurant, ein Hotel und einen Fahrradverleih. In Boskovice finden Sie das rekonstruierte Stadtbad mit Schwimmhalle, Gegenstromanlage, Wildwasser, Whirlpool und Riesenrutsche. Auch Blansko hat eine Schwimmhalle, in deren enger Nachbarschaft sich zudem ein Aquapark befindet. Zu den Hauptattraktionen gehören Wildwasser, Riesenrutsche, Rutsche und Sandstrand. Gefragter Ort für Erholung und Ruhe ist auch der Teich Olšovec in Jedovnice.

Quelle: CzechTourism Media

22. August 2010

Brünner Philharmonie begeistert beim „Allegro Vivo“-Festival in Horn

Musik verbindet über Grenzen hinweg. Genau das ist der Brünner Philharmonie unter der Leitung von Bijan Khadem-Missagh in der Waldviertler Stadt Horn beim „Allegro Vivo“-Festival eindrucksvoll gelungen. Auf dem Programm stand gemäß dem diesjährigen Motto des Festivals „Wie im Traum“ Felix Mendelssohn-Bartholdys „Ein Sommernachtstraum“. Im stimmungsvollen Rahmen des Arkadenhofes des Kunsthauses Horn sorgten nicht nur die tschechischen Gäste für einen Abend voller Musik-Hochgenuss. Daniela Fally als Sopranistin und die Solistinnen Anne Bennent und Michaela Selinger versetzten das Publikum in Begeisterung. Der Brünner Kantilena-Chor ließ dazu seine frischen Stimmen erklingen.

Bild: krone.at

Quelle: APA

19. August 2010

Adolf Loos-Ausstellung auf Burg Špilberk

Seit 19. August ist auf der Burg Spielberg (Špilberk) in Brünn eine Ausstellung zu Leben und Werk des Architekten Adolf Loos (1870-1933) zu sehen. Die Schau wurde zuvor in Prag und danach in Italien gezeigt und legt ein Schwergewicht auf die südmährischen Projekte des in Brünn geborenen Architekten.

Zu sehen sind u.a. Fotografien und Dokumente wie Schulzeugnisse, originale Loos-Möbel und Modelle der von ihm entworfenen Wohnhäuser in Prag (Villa Müller), Hrusovany bei Brünn (Villa Bauer) und Olmütz (Villa Konstandt). In Brünn wird die Ausstellung bis 24. Oktober gezeigt, danach geht sie nach London. Auch Barcelona soll Interesse angemeldet haben.

18. August 2010

Einladung 6.9.: Wirtschaftsstammtisch Brünn

Gerne möchten wir Sie zu unserem nächsten Wirtschaftsstammtisch von AdvantageAustria in Brünn einladen, der am 6.9. 2010 um 18:00 Uhr, wie immer im Grandhotel Brno (im Stadtzentrum gegenüber dem Hauptbahnhof) stattfindet.

Parken ist auf dem Parkplatz vor und gegenüber dem Hotel möglich. Das Hotel ist auch sehr gut mit der Straßenbahn (Haltestelle Hlavní nádraží) erreichbar.

Anmeldung: Herr DI Martin Žák

Details zur Veranstaltung

15. Juli 2010

Neue Regierung Nečas ohne Südmährer

Die neue, am 13. Juli vereidigte Regierung aus der konservativen ODS, der Schwarzenberg-Partei TOP’09 und der Partei „Öffentliche Angelegenheiten“ (VV), tritt ihr Amt in einer schwierigen Situation an. Nach der monatelangen Pattsituation zwischen den beiden Großparteien ODS und ČSSD, der verpatzten tschechiecshen EU-Ratspräsidentschaft und der über einjährigen „Sedisvakanz“ mit der Übergangsregierung Fischer, nimmt mit ODS-Chef Petr Nečas wieder ein Parteipolitiker das Zepter in die Hand. Präsident Václav Klaus forderte bei der Vereidigungszeremonie eine stabile Regierung, die die Herausforderungen der nächsten Jahre meistern kann. Die Zeit sei reif für Reformen, allen voran für die Reform des tschechischen Gesundheitssystems.

Aus Brünner Sicht soll die Zusammensetzung der Regierungsmannschaft des neuen Premiers, der Absolvent der Masaryk-Universität ist, dennoch zu denken geben: Das Kabinett arbeitet quasi unter Ausschluss Südmährens, sieht man von Bildungsminister Josef Dobeš (VV) ab, der einen längeren Bezug zur Stadt Brünn hat. Dass keine einzige Frau in der Regierung im Ministerrang vertreten ist, wurde bereits im Vorfeld heftigst kritisiert.

Die Neue Regierung besteht aus:

Petr Nečas – Premier, ODS

Karel Schwarzenberg – 1. Vizepremier, Außenminister, TOP’09
Radek John – 2. Vizepremier, Innenminister, VV
Alexandr Vondra – Verteitigungsminister, ODS
Jiří Pospíšil – Justizminister, ODS,
Martin Kocourek – Industrie- und Handelsminister, ODS
Pavel Drobil – Umweltminister, ODS
Ivan Fuksa – Landwirtschaftsminister, ODS
Miroslav Kalousek – Finanzminister, TOP’09
Leoš Heger – Gesundheitsminister, TOP’09
Jaromír Drábek – Arbeits- und Sozialminister, TOP’09
Jiří Besser – Kulturminister, TOP’09
Vít Bárta – Verkehrsminister, VV
Josef Dobeš – Bildungsminister, VV
Kamil Jankovský – Regionalentwicklung, VV

12. Juli 2010

Von ganz Österreich nach Brünn und retour: Die komfortablen und preiswerten ÖBB SparSchiene-Tickets nach Tschechien

Seit über 170 Jahren ist Brünn von Wien aus durch eine regelmäßige Bahnverbindung erreichbar. Was als Kaiser-Ferdinand-Bahn begann, ist heute das Herzstück einer der wichtigsten transeuropäischen Verkehrswege. Hochmoderne EuroCity-Züge sorgen für ein Maximum an Reisekomfort für den Fahrgast. Ohne Stau und Parkplatzsorgen stehen täglich sieben Schnellverbindungen zwischen Wien und Brünn und retour zur Verfügung.

Mit der ÖBB SparSchiene bereits ab €19,-. Dass Bahnreisen nicht unbedingt teuer sein muss, haben die ÖBB mit ihrem SparSchiene-Konzept schon seit längerer Zeit unter Beweis gestellt. Für Reisende auf der Strecke Wien-Brünn gibt es Tickets bereits ab €19,-. Die SparSchiene-Angebote sind aber nicht nur auf diese Strecke beschränkt. Mit dem Fahrplan 2010 werden die meisten grenzüberschreitenden Züge ab/bis Wiener Neustadt geführt, ein Zugpaar sogar ab/bis Villach. Somit locken im Sommer die beliebten Destinationen am Wörther See mit Direktverbindungen von und nach Tschechien. „SparSchiene-Angebote sind im Tagesverkehr auch für Umsteigeverbindungen – also ab allen Städten in Österreich in alle Destinationen Tschechiens, und umgekehrt – verfügbar. Reisende können die SparSchiene auch für die 1. Klasse buchen. Die Tickets nach Brünn sind ebenfalls im Internet auf www.oebb.at erhältlich.“ sagt MMag. Dana Lipkova, zuständige Marktmanagerin bei den ÖBB-Personenverkehr AG für Tschechien.

Komfortables Reisen beginnt bereits am Bahnhof. Wer die Tickets 1. Klasse nutzt, profitiert bereits vor Antritt der Fahrt. In Wien-Meidling, genauso wie in Klagenfurt, Graz, Linz, Salzburg, Innsbruck und Wien West erwarten die ÖBB Club Lounges die abfahrenden und ankommenden Fahrgäste mit Snacks, Getränken, Zeitungen und Magazinen. In den Zügen verfügen alle Abteile 1. Klasse über Laptop-Steckdosen für Geschäftsreisende und über eine breite Auswahl an Tageszeitungen und Magazinen für jeden Fahrgast.

Schnell und rechtzeitig buchen! SparSchiene-Tickets sind pro Zug in einem beschränkten Kontingent verfügbar und bis drei Tage vor Abfahrt des gewünschten Zuges im Verkauf. Alle Informationen und Angebote erhalten Sie im CallCenter unter 05-1717 oder im Internet auf www.oebb.at

DOWNLOAD: Fahrplanbeispiele Österreich-Brünn – Brünn-Österreich (PDF-Datei)

Links:

Mehr Infos über die SparSchiene Tschechien
Tickets online buchen

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11. Juli 2010

BBB-Mitglieder nach Unternehmen und Organisationen – die aktualisierte Liste 2010/07

Wo sind die über 100 Mitglieder des Brno Business Board beschäftigt? Welche Kontakte gibt es wohin?

Die neu aktualisierte Liste gibt Auskunft, wer für welche Firma bzw. Organisation Ansprechpartner ist. Die Liste ist am Stand 07/2010, nächste Aktualisierung ist für 10/2010 vorgesehen.

Für Mitglieder: Sollte die Liste Änderungen oder Ergänzungen bedürfen, loggen Sie sich bitte in Ihren Account ein und mailen Sie an „Stefan Weiß“. Die Korrekturen werden dann umgehend vorgenommen! Noch kein Mitglied? Schnell kostenlos registrieren!

Die Liste ist auch auf www.zentraleuropa.net veröffentlicht.

Beste Wünsche und einen schönen Sommer!
Stefan Weiß

2. Juli 2010

Brünner Shakespeare-Festival auf Burg Špilberk

Bereits zum 11. Mal findet heuer wieder auf Burg Špilberk Shakespeare-Sommertheater unter freiem Himmel statt. Vom 19.Juli bis 17. August dreht sich am Špilberk und im Hof des Alten Brünner Rathauses alles um den berühmten englischen Dramatiker.

Bild: Ogilvy&Mather Morava


PROGRAMM:

– Am 19. und 20. Juli ist Eröffnung mit „Auge um Auge“, eine zweisprachige Inszenierung auf Tschechisch und Slowakisch unter der Regie von Michal Vajdička.

„Heinrich IV“ steht vom 23. bis 25. Juli in der Inszenierung der äußerst erfolgreichen Regisseurin  Lucie Bělohradská auf dem Programm.

„Die lustigen Weiber von Windsor“ erfreuen vom 27. bis 30. Juli die Zuschauer. Der allerseits bekannte Theater- und Filmregisseur Jiří Menzel inszeniert.

– Am 3. und 4. August ist Zeit für das bekannteste Liebesdrama der Theatergeschischte: „Romeo und Julia“ in der Inszenierung von Pavel Šimák mit Tereza Dočkalová (Julia) und Marek Holý (Romeo).

– Seinen Abschluss findet der Brünner Shakespeare-Festival mit zwei englischsprachigen Aufführungen der GB Theatre Company, die im Hof des Alten Rathauses (Radnická) zu sehen sind:

„Die lustigen Weiber von Windsor“ am 16. August, sowie „Wie es Euch gefällt“ am 17. August.

Weitere Informationen auf Tschechisch und  Englich auf der Homepage des Shakespeare-Festivals.

1. Juli 2010

****Hotel Savannah am Grenzübergang Hatě wechselt zu Wiener PR-Agentur

Das im Umfeld der Excalubur City gelegene Hotel Savannah an der tschechisch-österreichischen Grenze Hatě/Kleinhaugsdorf betraute der Wiener PR-Agentur comunicative public relations mit den Agenden von zielgruppenspezifischer Pressearbeit und Medienbetreuung über Unternehmenskommunikation bis hin zur strategischen Beratung. „So vielfältig wie das Angebot des Hotels sind auch die Zielgruppen, die es im Rahmen der Unternehmenskommunikation zu erreichen gilt“, skizziert Sabine Unterweger, Geschäftsführerin von comunicative die Zusammenarbeit.

Das erst im April 2009 eröffnete Viersternhotel an der Grenze setzt neben seinem bekannten American Casino auch auf Business- und Wellness-Touristen.

Eröffnung des ****Hotel Savannah mit Miss Austria und Miss Czech Republic 2009
Foto: Hotel Savannah

Quelle: medianet

29. Juni 2010

Ab 1.7.: ÖBB-Einfach-raus-Ticket – ab/bis Břeclav / ÖBB-EURegio-Ticket Wien-Znaim-Wien und Wien-Mikulov-Wien

Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) erleichtern ab 1. Juli den grenzüberschreitenden Personenverkehr zwischen Österreich und Tschechien. Touristische Ziele in Grenznähe werden dadurch noch um eine Spur attraktiver.
– Der Grenzbahnhof Břeclav (Lundenburg) ist ab 1.7. auch mit dem beliebten „Einfach-raus-Ticket“ erreichbar. Gruppen bis zu 5 Personen können EuRegio- Regional- und Schnellbahnzüge flächendeckend in Österreich um nur 28 € (für die ganze Gruppe) benutzen. Jetzt auch grenzüberschreitend nach Břeclav. Ab Břeclav besteht an Wochenenden z.B. Anschluss nach Lednice zum beliebten neugotischen Liechtensteinschloss Eisgrub.

Die beliebten „Dosto“-Züge im Linienbetrieb
Payerbach-Reichenau – Wien – Břeclav
Foto: ÖBB

– Die historische Weinstadt Znaim in unmittelbarer Nähe zum tschechischen und österreichischen Nationalpark Thayaauen/Podyjí ist mit dem EuRegio-Ticket incl. Rückfahrt um 15 € zu haben. Die Strecke wurde 2009 voll elektrifiziert – die Fahrt über die Thaya-Brücke (zu ihrer Bauzeit die höchste Eisenbahnbrücke der Welt) mit dem Panorama der Altstadt von Znaim im Hintergrund ist ein Erlebnis. Das Rückfahrticket gilt 4 Tage lang.

– Ebenso sind die Städte Mikulov (Nikolsburg) und Valtice (Feldsberg) im EuRegio-Ticket-System enthalten. Die Fahrt dorthin kann über Znaim oder über Břeclav erfolgen. Hin- und Rückfahrt (4 Tage lang gültig) kosten 18 €. Mikulov ist nicht nur eine beliebte Grenzstadt mit Burg und Kalvarienberg, sie bietet sich auch als Ausgangspunkt für Wanderungen in die Pöllauer Berge (Pálava) und zum Stausee Nové Mlýny an. Valtice ist durch sein Schloß weit über die Grenzen bekannt. In Valtice werden alljährlich die besten tschechischen Weine prämiert – sie ist somit die „Weinhauptstadt“ des Landes. Valtice liegt in unmittelbarer Nähe zu Lednice und eignet sich für Rad-, Kanu- und Bootstouren durch die naturbelassenen Thayaauen.

Infos zu den neuen Tschechien-Angeboten der ÖBB finden Sie hier.

23. Juni 2010

„Brno Biennal“ zeichnet Schweizer Designer aus


Brno Biennal
, die seit 1963 etablierte regelmässige Ausstellung für Graphik-Design, hat den Schweizer Graphiker Cornel Windlin mit dem Grand Prix der Jury für seine Designarbeit für das Zürcher Schauspielhaus ausgezeichnet.

Am internationalen Wettbewerb beteiligten sich 755 Künstler mit mehr als 3000 Werken. Von den Teilnehmern, die in die Endrunde des Wettbewerbs gekommen waren, stammten die meisten aus Tschechien, der Schweiz, Japan und Deutschland. Auch in der Kategorie „Plakatdesign“ ging die Auszeichung an einen Schweizer: Der Zürcher Ralph Schraivogel wurde für das Poster einer Chris Marker-Ausstellung im Museum für Gestaltung geehrt. Den Preis für Corporate Information und Werbegrafik erhielt Yumiko Yasuda aus Japan.

Die Biennale Brno findet seit 1963 alle zwei Jahre statt und gilt als weltweit älteste Ausstellungsserie für Grafik-Design. Dieses Jahr stehen Plakatkunst, Firmen-, Informations- und Werbegrafik im Mittelpunkt.

Die preisgekrönten Arbeiten sind auf der Homepage der Mährischen Galerie zu sehen.

Die Brno Biennal ist bis 24. Oktober geöffnet:

Mährische Galerie
Palais Pražák
Husova 18
602 00 Brno

21. Juni 2010

Lednice: Kultur, Natur und Eisenbahnromantik auf halbem Weg von Wien nach Brünn

Sommerzeit ist Ferienzeit ist Ausflugszeit!

Nach dem verregneten Frühjahr endlich einmal wieder raus aus der Stadt und hinein in die wunderschöne und geschichtsträchtige südmährische Sommerlandschaft! Lednice mit seinem neugotischen Liechtensteinschloss und dem umgebenden Naturparadies ist auch in dieser Saison ein ganz heißer Tipp. Aufgrund der Lage direkt an der tschechisch-österreichischen Grenze ist es sowohl aus Brünn, als auch von Wien aus leicht zu erreichen.

Slideshow: Bahnhof Břeclav, Schloß Lednice (Eisgrub), Schloßpark, Räumlichkeiten, Palmenhaus, Schloßteich mit Kanälen, Minarett.

Fotoalbum „Břeclav – Lednice“auf Brno Business Board.

Eisenbahnfreunde kommen bei diesem Ausflug besonders auf ihre Rechnung: An Wochenenden haben Eurocity- bzw. Supercity-Züge aus Wien und Brünn in Břeclav einen direkten Anschluss zum historischen Motorwagen M131.1 „Hurvínek“, der zwischen Břeclav und Lednice pendelt. Dieser Triebwagen, Baujahr 1955, wurde von den Tschechischen Bahnen (ČD) als besondere Attraktion restauriert. Die kurze Fahrt auf der eingleisigen Stichstrecke nach Lednice führt kurze Zeit durch die Industriezone Břeclavs, danach aber regiert Natur pur. Durch die geschützten Thaya-Auen, vorbei an den Lednice-Fischteichen, bis zum Bahnhof Lednice, der sein Aussehen aus der k.u.k.-Monarchie bewahren konnte.

Video: Fahrt im Motorwagen M131.1 „Hurvínek“ auf der Strecke Břeclav – Lednice (Hier: Boří les – Poštorná). Quelle: YouTube, User „benskalavideo“.

Lednice liegt im sogenannten „Lednice-Valtice-Areal“, das vom südmährischen Tourismus zu einem Dorado des „Sanften Tourismus“, vor allem für Radfahrer, Wanderer und Wassersportler erschlossen wurde.

Links:

ÖBB-Fahrplanheft Wien-Břeclav-Lednice und zurück (Wochenendfahrplan, PDF-File)
weitere ÖBB-Fahrpläne

Lednice, Tourismus-Informations-Zentrum
Schloss Lednice
Malawi-Aquarium Lednice
Schifffahrt Schlossareal Lednice
Kutschenfahrten: Hippo Club Lednice
Tierpark
Rennbahn Lednice

8. Juni 2010

Ein Kunstwerk, zwei Länder: „Airfield – Transboundary“

Im Rahmen des Viertelfestivals NÖ – Waldviertel 2010 präsentiert der österreichische Künstler Hannes Mlenek vom 10. Juli bis 25. Juli 2010 die Land-Art-Installation AIRFIELD – TRANSBOUNDARY im nördlichen Waldviertel und im Süden der Tschechischen Republik. Ausgangspunkt für Hannes Mleneks ambitionierte Land-Art-Installation ist der Flugplatz Dobersberg im nördlichen Waldviertel. Von dort aus starten die Rundflüge, auf denen Kunstinteressierte aus der Vogelperspektive fünf riesige Arbeiten auf Leinwand und Vinylnetzen sehen. Im Mittelpunkt von Hannes Mleneks jüngstem künstlerischen Projekt steht die Auseinandersetzung mit einer anderen Art von Sehweise, die der Künstler von den bekannten Scharrbildern von Nasca in Peru ableitet. Jede seiner fünf Arbeiten auf Leinwand und Vinylnetzen hat eine Größe von bis zu 400 Quadratmeter.

Zentraler Bezugspunkt ist das Umfeld des Flugplatzes Dobersberg, von wo aus Mlenek die überdimensionalen Arbeiten an verschiedenen Plätzen willkürlich, oder auch bewusst, in die Landschaft des nördlichen Waldviertels und des südlichen Teils der Tschechischen Republik platziert. Weiters fungieren mehrere Leinwandbahnen von 0,50 m Breite und 200 m Länge als Verbindungslinien und Koordinaten zwischen den einzelnen Bildern und akzentuieren damit die Landschaft des nördlichen Waldviertels zusätzlich. Erst durch das Überfliegen wird die in der Landschaft aufgelegte Installation für den Betrachter sichtbar und physisch und psychisch erfahrbar. „Der interessante Aspekt dabei ist das Überfliegen der Grenze, da auch in der Tschechischen Republik ein Teil der Installation aufgelegt wird und die Verschmelzung von Natur und Kunst. Das Überfliegen erweckt sehr stark den Eindruck, sich in einem grenzenlosen Raum zu befinden, die naturräumlichen Gegebenheiten lösen sich in einer Einheit auf“, so Hannes Mlenek.

Hannes Mleneks Land-Art-Installation Airfield – Transboundary setzt sich aus fünf nach Technik und Thematik unterschiedlichen Werken zusammen. Die riesigen Arbeiten auf Leinwand und Vinylnetzen selbst sind Palimpseste und können sowohl einzeln als auch im Rahmen der Gesamtkonzeption von AIRFIELD – TRANSBOUNDARY gelesen werden. Das Erschaffen eines Palimpsests stellt für Mlenek einen besonders reizvollen Prozess dar.

Ein Kunstwerk in zwei Ländern: Hannes Mleneks Land-Art-Installation

Foto: Kunstpresse.at

„Durch das Übermalen eines bereits „für nützlich“, „für ausreichend“ befundenen Mediums wird es für mich möglich, bereits Vorhandenes neu zu interpretieren und gleichzeitig zu hinterfragen. Ich schaffe Denkanstöße, indem ich hervorhebe, überzeichne, Altes in meine Arbeit eingliedere.“ Durch das Auflegen der Objekte in der Landschaft erfolgt ein Prozess der Integration und gleichzeitig entsteht ein Spannungsfeld zwischen zeitgenössischer Kunst und dem Urbanen. Ziel von Airfield – Transboundary ist es, die Geschichte des Waldviertels zu reflektieren, Transparenz zu schaffen, Akzente zu setzen und das Geschehene und die Gegenwart sichtbarer zu machen. Mleneks Land-Art-Installation ist ein dynamischer Akt, der die Grenzen des Räumlichen überwindet. In seinem künstlerischen Akt lässt sich der Künstler nicht an bestimmte Motive, Techniken, Materialen oder Formate binden. Die Geschichte des Waldviertels ist, ebenso wie die Geschichte an sich, von fortlaufenden und bestimmten Dynamiken durchzogen. Die Themen Volksgläubigkeit, Politik, Grenzziehung und Grenzüberwindung bilden zentrale Elemente der Land-Art-Installation.

„Politische Schachzüge. Ausgelotete Grenzen. Der seidene Faden, der sich zu Grenzen formt. Er steckt ab, beschneidet, wird am Ende durchschnitten.“ (Hannes Mlenek)

Sie können mehr Fotos zu diesem Thema finden auf Brno-Business-Board.

Eröffnet wird „Airfield – Transboundary“ am Samstag, den 10. Juli um 14 Uhr am Flugplatz Dobersberg, Dieter Ronte wird zur Land-Art-Installation sprechen.

Eröffnung durch Landeshauptmann-Stellvertreter Mag. Wolfgang Sobotka, in Vertretung von Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll.

Die Rundflüge finden am 10. Juli 2010 ab 11 Uhr und am 11. Juli 2010, am 17. und 18. Juli 2010 sowie am 24. und 25. Juli 2010 jeweils ab 10 Uhr bis Sonnenuntergang statt.

Ein Rundflug dauert ca. 30 Minuten. Weitere Informationen zur Ausstellung und zu den Preisen der Rundflüge finden Sie hier.

Am Eröffnungstag findet im Hangar des Flughafens eine Präsentation von Bildern zum Thema Airfield – Transboundary statt.

Quelle: Kunstpresse.at

25. Mai 2010

Regionsfest im Dreiländereck A/CZ/SK

13. Regionsfest in Poysbrunn

Die Weinstadt Poysdorf und die Region Weinviertler Dreiländereck laden am 5. und 6. Juni 2010 zum 13. Regionsfest in das Märchendorf Poysbrunn ein. Als Thema des Regionsfestes wurde natürlich „Märchen“ gewählt, ist doch Poysbrunn Veranstaltungsort des NÖ Märchensommers.

Poysbrunn ist nicht nur als Veranstaltungsort des NÖ Märchensommers bekannt, sondern ist auch Heimat der weithin bekannten Weinhauerkapelle Poysbrunn. Sie spielt zur Eröffnung und zum Frühschoppen zünftige böhmische Musik. Am Samstagabend gastieren die Stallbergmusikanten auf dem Festplatz.

Im Rahmen des Regionsfestes präsentieren sich die 13 Gemeinden 2 Tage lang mit ihren Schmankerln auf dem Gelände des USC Poysbrunn. Das kulturelle Programm ist so vielfältig wie die unterschiedlichen Mitgliedsgemeinden. So lädt Großkrut zum Kegeln auf einer alten Kegelbahn ein. Theatergruppen aus Schrattenberg und Poysdorf bringen Kurzbeiträge aus bekannten und weniger bekannten Märchen. Einen kleinen Hinweis auf die diesjährige Produktion des Märchensommers NÖ wird die Intendantin Nina Blum geben. Das Frauenkompott verfeinert das Fest mit „würzigen“ Liedern.

Den Abschluss der Festtage bildet der Empfang der Oldtimertraktoristen, die von ihrer Griechenlandreise heimkehren. Der Empfang findet am Sonntag, 6. 6., um 17 Uhr statt.

Kulinarische Genüsse und ausgezeichnete Weine präsentieren die Mitgliedsgemeinden der Region Weinviertler Dreiländereck.

Bgm. Karl Wilfing mit Nina Blum und den mitwirkenden Kindern

Foto (C) Tourismusbüro Poysdorf


Weitere Informationen erhalten Sie im Tourismusbüro Poysdorf

22. Mai 2010

Autobahn Brünn-Wien: Quo vadis?

Die unendliche Geschichte um den Bau der Autobahnverbindung zwischen Brünn und Wien ist nunmehr wieder um ein Kapitel reicher. Die österreichische staatliche Gesellschaft ASFNAG, die mit dem Bau der Autobahn beauftragt ist, erwägt einen Baustopp. Der Ausbau bis zur Grenze mache keinen Sinn, so ASFINAG-Chef Alois Schedl im Gespräch mit der österreichischen Presse, wenn die Anbindung auf tschechischer Seite nur eine Fahrspur pro Richtung habe. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Verbindung soll spätestens im Herbst fallen. Die Chefin der österreichischen Grünen, Eva Glawischnig, hat sich zudem dieser Tage angesichts der Budgetsituation des Bundes für einen Stopp sämtlicher Großprojekte im Straßenbau ausgesprochen.

Bau der Nordautobahn im Weinviertel

Die Nordautobahn endet derzeit bei Schrick im Bezirk Mistelbach. Sie sollte nach 20jähriger (!) Planung bis zur Grenze Drasenhofen/Mikulov gebaut und anschließend nach Brünn weitergeführt werden. Uneinigkeit auf tschechischer Seite hinsichtlich der Trassenführung trugen immer wieder zur Verzögerung der Planung bei. Einerseits wurden ökologische Bedenken im sensiblen Thayatal und bei der Querung des Stausees Nové Mlýny angeführt, andererseits spielt auch ein Interessenskonflikt der Kreise Südmähren und Zlín eine Rolle: Südmähren sieht die Nordautobahn in erster Linie als Verbindung zwischen Brünn und Wien, während Zlín und die nordmährischen Regionen auf die gesamteuropäische Bedeutung des Projektes als Hauptverkehrsweg von Venedig über Wien und Warschau bis an die Ostsee, das Baltikum und St. Petersburg hinweisen. In diesem Fall wäre eine Trassenführung über Břeclav, Uherské Hradiště und Zlín die logischere Variante als über Brünn.

17. Mai 2010

Haus Tugendhat in Brno

Das im Jahr 1930 von Ludwig Mies van der Rohe errichtete Haus Tugendhat in Brno ist ein herausragendes Beispiel für den Anfang der 1920er-Jahre entstandenen „internationalen Stil“ in der Architektur der Moderne.

Diese Villa gilt als das letzte bedeutende europäische Werk des 1886 in Aachen geborenen Architekten Ludwig Mies van der Rohe, bevor er 1930 zum Direktor des Bauhauses in Dessau wurde und 1937 nach Amerika emigrierte. Kennzeichnend für den „internationalen Stil“, den Mies van der Rohe wesentlich mitprägte, waren Asymmetrie in Grund- und Aufriss, kubische Bauformen, Stahlskelettbau sowie Verzicht auf Ornament und Profil. Dazu gehört auch die Verwendung von Glas, Stahl, Stahlbeton und Chrom. Diese neuen kompositorischen Errungenschaften verwirklichte Mies van der Rohe hier erstmals an einem Wohnhaus.

Die Stahlskelettbauweise mit kreuzförmigen, verchromten Trägern erlaubte eine freie Raumaufteilung, da auf tragende Wände verzichtet werden konnte. Riesige, per Knopfdruck versenkbare Glaswände – damals ein Novum – verstärkten den Eindruck eines einzigartigen Raumkontinuums.

Aus: Welt online

13. Mai 2010

Austria Showcase Umwelttechnologie Tschechien 2010

Österreich ist das offizielle Partnerland der Maschinenbaumesse Brünn 2010

Sehr interessant und vielversprechend entwickeln sich
wasserwirtschaftliche Projekte in kleineren Städten und Gemeinden sowie
die Verarbeitung und Beseitigung von Abfall. Unter den verschiedenen
erneuerbaren Energiequellen spielen zudem Biogas und insbesondere
Biomasse eine Schlüsselrolle; es ist zu erwarten, dass der Energiemix
in Tschechien dadurch entsprechend beeinflusst wird. Der ASC
Umwelttechnologie richtet sich an österreichische Unternehmen in den
Bereichen Abfallmanagement, Lärmschutz, Luftreinigung, Wasser und –
Abwasserentsorgung, Industriereinigung sowie Biogas und Biomasse und
gibt Ihnen in kompakter Form einen Überblick über den tschechischen
Umwelttechnologiemarkt. Ein Besuch der internationalen
Maschinenbaumesse MSV, die dieses Jahr den Schwerpunkt auf
Umwelttechnik legt, rundet das Programm ab.

Österreich ist dieses Jahr offizielles Partnerland der internationalen
Maschinenbaumesse MSV und übernimmt die Schirmherrschaft über diese
bedeutendste Industrieveranstaltung der Centrope-Region. Der ASC
Umwelttechnologie gehört zu den wichtigsten Veranstaltungen anlässlich
der diesjährigen MSV. Es ist zu erwarten, dass die tschechische
Fachpresse der Schirmherrschaft Österreichs anlässlich der MSV und
somit auch dem ASC Umwelttechnik entsprechend Rechnung tragen wird.

Durch Förderung aus der Internationalisierungsoffensive beträgt der Teilnahmebeitrag für Mitglieder statt € 300 € 150, für Erstteilnehmer € 50 (siehe dazu hier), für Nichtmitglieder statt EUR 600 EUR 450 und wird von der Wirtschaftskammer Österreich per Beitragsvorschreibung verrechnet. Für diese Leistungen fällt keine Umsatzsteuer an.

Quelle: Advantageaustria.org

20. Januar 2010

Alles Walzer! Ein Ball im Zeichen der österreichisch-tschechischen Freundschaft

Im Jahre 2002 eröffneten die Botschafter der jeweiligen Nachbarländer, Jiří Gruša und Klas Daudlebsky den ersten Tschechisch-Österreichischen Ball in Brünn, um die positiven Traditionen der beiden Nachbarländer weiter zu entwickeln. Seither steht der zweite Samstag im Jänner nach den Feiertagen stets im Zeichen der österreichisch-tschechischen Nachbarschaft: Der „Tschechisch-Österreichische Ball“ in Brünn ist nunmehr der unangefochtene Höhepunkt der Ballsaison und hat auch 2010 nichts an seiner Anziehungskraft verloren. Der Besední dům, Heimstätte der Brünner Philharmonie, und für viele einer der schönsten Säle des Landes, gab dazu den gebührenden Rahmen ab. Und vielleicht hat genau dieses Ambiente zur durchaus positiven und optimistischen Stimmung unter den Ballbesuchern beigetragen: Das Wort „Krise“ wurde kurzerhand zum Unwort des Tages erklärt. „Gemeinsam tanzen, gemeinsam feiern, der Sprachunterschied spielt heute überhaupt keine Rolle“, meint ein Ballbesucher aus Wien, der den Abstecher ins nahe Brünn gewagt hat. Und nach wessen Pfeife wurde getanzt? Dieses Jahr eindeutig nach der Pfeife der Tschechen. Denn den Ton gaben neben der Brünner Philharmonie tschechische Popstars und eine Swingband an.

Eröffnung des 9. Tschechisch-Österreichischen Balls durch Dr. Juraj Chmiel (Europaminister Tschechien, li.) und Dr. Nikolaus Seiwald (österreichischer Handelsdelegierter für Tschechien, re.), sowie weitere Impressionen des Balls.

19. Januar 2010

Buchtipp: Art Guide Austria 2010

Alexander Teissig: Art Guide Austria 2010

„Ein GPS für die Kunst“

Herausgeber Alexander Teissig präsentierte gemeinsam mit der Generaldirektorin des Kunsthistorischen Museums Wien, Sabine Haag, die Erstauflage seines Art Guide Austria 2010. Das im KGV-Verlag erschienene Buch gibt einen kompletten Überblick über die bildende Kunst in Österreich. Neben den Programmen und Ausstellungen sämtlicher Museen Österreichs findet sich darin eine umfassende Darstellung von den Aktivitäten aller Kunstgalerien, Auktionshäusern, Messen und Sonderaustellungen.

Ein österreichweites GPS für die Kunst

Was Kunst betrifft, ist Wien die nahegelegene Metropole. Zehntausende Quadratmeter Ausstellungsfläche bietet die Stadt – auch wenn alle raunzen und es nie genug davon geben kann. Tatsache ist, dass das Angebot groß ist. Es reicht von den bedeutenden Museen, die keinen internationalen Vergleich scheuen müssen, bis zu jungen schrägen Galerien, die die Kunst von morgen bereits heute dem Publikum nahe bringen. Ein Instrument, das einen guten Überblick bietet, für Insider wie interessierte Liebhaber, für jeden, der das Besondere finden will, genauso wie für den Wien-Besucher, der sich in kürzester Zeit eine Einsicht zu schaffen versucht, schließt hier eine echte Lücke. Neben den Anziehungspunkten Wiens beschäftigt sich der Art Guide auch ausführlich mit den Ausstellungsorten in Niederösterreich. So erhält man – für Ausflügler aus Richtung Tschechien kommend besonders interessant – Informationen z.B. über das Nitsch-Museum in Mistelbach, die Kunsthalle Krems oder das Essl-Museum in Klosterneuburg.

Ein Art Guide, der alle Informationen, die der Kunstmensch braucht, gesammelt zwischen zwei Buchdeckeln auf einen Blick vorlegt, wäre eine notwendige Bereicherung. Selbst Kenner der Kunstszene, wie Dr. Ines Mitterer, Ressortleiterin für Bildende Kunst im ORF, bestätigt dies in Ihrem Kommentar zum Projekt: „Zwar gibt es einschlägige Publikationen – Tageszeitungen, Wochenzeitschriften, Stadtzeitungen, Kunstmagazine oder Reiseführer – die Auszüge aus dem reichhaltigen Programm bieten, die wahre Übersicht liefert aber – noch – keine. Deshalb bin ich mir sicher, dass ein Art Guide als GPS für die Kunst in Wien für ein großes Publikum mit verschiedensten Interessen ein praktisches Tool wäre! Und – nicht zu vergessen – ein attraktives Schaufenster für die überbordende Wiener Szene“.

Der Art Guide – ein Verführer zur Kunst

„Ich will Sie verführen, verführen zur Kunst, zu neuen Ufern und unbekannten Orten“, mit diesen Worten erklärt Herausgeber Alexander Teissig den eigentlichen Zweck des Art Guide Austria.

Österreich ist reich, im wahrsten Sinne, an außergewöhnlicher Kunst. Schätze von den Habsburgern bis in die Moderne, private Sammlungen mit erstaunlichen Werten. Museen die auch abseits der allseits bekannten Superstars große Arbeit leisten, die oft übersehen werden oder die mangels großer Werbebudgets, die öffentliche Wahrnehmung vermissen, die ihnen zustünde.

Dasselbe gilt auch für die Galerien, die Künstler aufbauen, die aber schon zunehmend im internationalen Blickfeld stehen. Auch abseits der Hauptstädte haben wir mehr und mehr Galerien mit hochkarätiger Kunst. Messebeteiligungen zum Zwecke des Aufbaus eines Künstlers sind wichtige Aufgaben der Galeristen.

Zahlreiche Kunstmessen, soweit schon feststehend, welche auch wirklich stattfinden werden, sind ebenfalls erfasst. Auch in diesem Bereich zeigte sich eine zunehmend rege Tätigkeit, vor allem in den Bundesländern. Auf der Internetseite des Art Guide wird zudem über kurzfristige Aktualisierungen informiert.

Stimmen zum Buch:

„Als Landeshauptmann freut es mich daher ganz besonders, dass Ihnen mit dem ersten Art Guide Austria ein umfassender Gesamtüberblick über die wichtigsten niederösterreichischen Museen, Ausstellungshäuser und Galerien vorliegt. Ich wünsche viel Freude bei der Lektüre und bei der Entdeckung der Kunstschätze unseres Landes.“ Dr. Erwin Pröll, Landeshauptmann Niederösterreich

„Museen sind wie öffentliche Bühnen. Sie sollen bespielt werden und Vergnügen bereiten.“ Dr. Sabine Haag, Generaldirektorin Kunsthistorisches Museum Wien

„In der Tat kann das minutenlange Verweilen vor einem ausgestellten Bild etwas überaus Beglückendes sein, während wir Fernsehmacher glauben, hunderte Bilder in einer Minute liefern zu müssen“ Martin Traxl, Ressortleiter Kultur im ORF

„Es ist nämlich die Fähigkeit eines Kunstwerks, uns immer wieder neu zu berühren, uns – wie Picasso schon sagte – den Staub des Alltags von der Seele zu wischen.“ Gerald Hartinger, Kunstsammler

Daten zum Buch:

TEISSIG, Alexander (Hg.): „Art Guide Austria 2010“, 292 Seiten, Handelspreis: € 14,90
ISBN: 978-3-902645-40-1

Erschienen im Verlag KGV Marketing- und Verlags GmbH

16. Dezember 2009

Wiener Südbahnhof: Große Techno-Party vor endgültigem Abriss

Für viele Reisende nach Wien war er Ankunftspunkt und erste Visitenkarte der Stadt. Der alte Wiener Südbahnhof ist seit 13. Dezember Geschichte. Doch bevor der Südbahnhof dem neuen Hauptbahnhof Platz macht, wird seinem langjährigen Bestehen zu Ehren ein besonderer Event gefeiert, der am 18. Dezember stattfinden wird. Ort des Geschehens sind die spektakulären Hallen des Bahnhofs selbst, die nur wenige Tage nach dem Event abgerissen werden.

Abfeieren in der alten Bahnhofshalle in altehrwüriger Architecktur mit dem Charme der 50er-Jahre. Top Stars wie DJ TIEFSCHWARZ bringen den alten Bahnhof zum Beben.

DJ Lineup:

SÜDPLATTFORM – MAINSTAGE PRESENTED BY ERISTOFF TRACKS
• TIEFSCHWARZ (Souvenir Records, Berlin)
• OGRIS DEBRIS Live (Compost Black Label)
• BNCKD (313, Praterei, Supercity, Superfly.fm)
• FRIEDRICH LOCKE (Pratersauna, Wurstsalon)

ALTES BAHNHOFSRESTAURANT – 2ND FLOOR
• DORIAN CONCEPT Live
• DJ MARFLOW (Diskokaine)
• THOMAS DE MARTIN (313, Superfly.fm, bjk.at)
• KIDO SOON (313, Superfly.fm)
• DJ FELIX FUCHS (Red Bull Music Academy)

Diese einmalige Veranstaltung wurde von den ÖBB initiiert, von der Just Media GmbH und der Pratersauna BetriebsGmbH konzipiert und wird gemeinsam mit freundlicher Unterstützung von Eristoff Tracks, Bundesministerium für Verkehr, ErsteBank, Wiener Städtische und Ottakringer Bier umgesetzt.

Eintritt: € 18.–
Weitere Infos hier.