Archive for ‘Handel’

25. Mai 2010

SwissCEE Automotive Supplier Days

Die Schweizer Automobilzulieferanten präsentieren sich an den tschechischen Fachmessen AUTOTEC und AUTOSALON BRNO dem internationalen Publikum. Zu den Automotive Supplier Days werden mehrere hundert Besucher für neue Kontakte und Geschäftsmöglichkeiten erwartet. Die durch SwissCEE organi­sierten one-to-one Meetings steigern nachhaltig den Messeerfolg.


Das Ziel der Automotive Supplier Days

Ziel der Automotive Supplier Days ist, die Schweizer Aussteller mit den tsche­chischen Automobilzulieferanten und Automobilherstellern in direkten Kontakt zu bringen. Die von SwissCEE organisierten Supplier Days in Form von B2B-Tischmessen eignen sich für die Besucher bestens, sich effizient einen ge­zielten Überblick verschaffen zu können. Für die Schweizer Aussteller wie die Besucher eröffnet sich bei geringem Zeit- und Kostenaufwand die Gelegenheit, gegenseitige Geschäftsbeziehungen anzubahnen. Die durch SwissCEE organi­sierten one-to-one Meetings ermöglichen den individuellen, vertraulichen Infor­mationsaustausch und steigern den Messeerfolg nachhaltig.

Quelle: SwissCEE

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22. Mai 2010

Autobahn Brünn-Wien: Quo vadis?

Die unendliche Geschichte um den Bau der Autobahnverbindung zwischen Brünn und Wien ist nunmehr wieder um ein Kapitel reicher. Die österreichische staatliche Gesellschaft ASFNAG, die mit dem Bau der Autobahn beauftragt ist, erwägt einen Baustopp. Der Ausbau bis zur Grenze mache keinen Sinn, so ASFINAG-Chef Alois Schedl im Gespräch mit der österreichischen Presse, wenn die Anbindung auf tschechischer Seite nur eine Fahrspur pro Richtung habe. Eine endgültige Entscheidung über die Zukunft der Verbindung soll spätestens im Herbst fallen. Die Chefin der österreichischen Grünen, Eva Glawischnig, hat sich zudem dieser Tage angesichts der Budgetsituation des Bundes für einen Stopp sämtlicher Großprojekte im Straßenbau ausgesprochen.

Bau der Nordautobahn im Weinviertel

Die Nordautobahn endet derzeit bei Schrick im Bezirk Mistelbach. Sie sollte nach 20jähriger (!) Planung bis zur Grenze Drasenhofen/Mikulov gebaut und anschließend nach Brünn weitergeführt werden. Uneinigkeit auf tschechischer Seite hinsichtlich der Trassenführung trugen immer wieder zur Verzögerung der Planung bei. Einerseits wurden ökologische Bedenken im sensiblen Thayatal und bei der Querung des Stausees Nové Mlýny angeführt, andererseits spielt auch ein Interessenskonflikt der Kreise Südmähren und Zlín eine Rolle: Südmähren sieht die Nordautobahn in erster Linie als Verbindung zwischen Brünn und Wien, während Zlín und die nordmährischen Regionen auf die gesamteuropäische Bedeutung des Projektes als Hauptverkehrsweg von Venedig über Wien und Warschau bis an die Ostsee, das Baltikum und St. Petersburg hinweisen. In diesem Fall wäre eine Trassenführung über Břeclav, Uherské Hradiště und Zlín die logischere Variante als über Brünn.

16. Januar 2010

Finanzierung und Förderung von deutschen Unternehmen in Tschechien

Die Deutsch-Tschechische Kammer für Wirtschaftsbeziehungen (DTKW) aus Prag und die Münchner Inline Sales GmbH, ein Unternehmen zum Business Development Outsourcing in Marketing und Vertrieb, vereinbaren eine strategische Kooperation zur Bereitstellung von umfassenden Finanzierungs-, Vertriebs- und Marketingleistungen für deutsche Unternehmen, die in der Tschechischen Republik ihre Geschäftstätigkeit aufbauen oder erweitern wollen. Desweiteren haben Unternehmen aus Osteuropa über diese Kooperation die Möglichkeit, ihren Vertrieb auf Deutschland auszuweiten. Erste Mitglieder der Kammer werden derzeit in Deutschland und der Tschechischen Republik in Business Development, Vertrieb und Marketing unterstützt.

Die DTKW bietet heute ihren Mitgliedern bzw. den Mitgliedern von Kooperationspartnern ein weites Dienstleistungsportfolio an.

Dazu gehören zum Beispiel:
– DTKW-Programm „Aktiver Markttest“
– DTKW-Programm „Aktive Messeteilnahme“
– Informationen über potentielle Geschäftspartner
– Unterstützung in Marketing und Vertrieb
– Logistische Unterstützung
– Lokale Beratung und Vertretung
– Unterstützung in Rechts- und Steuerfragen
– Arbeitsgruppen
– Weiterbildung

Mitglieder der DTKW profitieren darüber hinaus von den engen Bindungen der DTKW mit der tschechischen Regierung. Finanzierungs- und Förder-Möglichkeiten für deutsche Unternehmen stehen dabei maßgeblich im Vordergrund.

23. Dezember 2009

Jiří Kuliš neuer Generaldirektor der Messe Brünn

Der Vorstand der Veletrhy Brno, a.s. hat in einer außerordentlichen Sitzung beschlossen, Jiří Kuliš in die Funktion des Generaldirektors der Brünner Messe und Norbert Schmidt in die Funktion des Geschäftsführers für Handel zu berufen.

Jiří Kuliš studierte Wirtschaft an der Ökonomischen Hochschule in Prag mit Schwerpunkt Außenhandel. Von 1976–1992 war er in unterschiedlichen führenden Positionen bei der Messe Brünn tätig, von 1992–2005 war Kuliš als Leiter der diplomatischen Mission der Tschechischen Republik in Neuseeland tätig, danach Handelsrat für Australien und Neuseeland, Handels- und Wirtschaftsrat der Tschechischen Republik in Japan und in den USA.

Ab 2006 wirkte er als externer Berater der Geschäftsführung der BVV für Internationalisierung. Jiří Kuliš spricht Deutsch, Englisch und Russisch.

Norbert M. Schmidt studierte an der technischen Hochschule, die er als Bautechniker (Ingenieur) beendete. Er ist seit 1992 bei der Messe Düsseldorf tätig, von 1993-1999 als Projektmanager. Im Jahr 2000 wurde er mit der Gründung eines Joint-Ventures zwischen der Messe Düsseldorf und der Kölnmesse als Projektleiter beauftragt. Im Jahr 2001 übernahm er die Geschäftsführung des Joint-Ventures CIDEX Trade Fairs Pvt. Ltd. in Indien. Mit Wirkung vom 1. Januar 2004 wechselte er als Geschäftsführer zur OOO Messe Düsseldorf Moskau. Herr Schmidt ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

151,5 Mio. Verlust für Messe Brünn, Verkauf der Halle D

Am wirtschaftlichen Ergebnis des Jahres 2009 zeigte sich erheblich der Einfluss der globalen Wirtschaftskrise, insbesondere auf die exportorientierte Wirtschaft der Tschechischen Republik. Dies beeinflusste maßgeblich das wirtschaftliche Ergebnis der Aktiengesellschaft Veletrhy Brno. Der Verlust 151,5 Mio. Kč betragen. Auch in den kommenden zwei Jahren rechnet die Gesellschaft mit einem Verlust – im Jahr 2010 in Höhe von 119,7 Mio. Kč, 2011 in Höhe von 32 Mio. Kč. Aus mittelfristiger Sicht sind erst ab 2012 positive Wirtschaftsergebnisse zu erwarten.

Der Vorstand der Gesellschaft hat in der ausserordentlichen Sitzung den Verkauf der Halle D an den Kreis Südmähren beschlossen. In der Halle D wird das Mährische Zentrum der Wissenschaften entstehen.

22. Dezember 2009

Die Tschechische Krone hat noch lange nicht ausgedient

In ihrer letzten Kabinettsitzung vor Weihnachten beschloss die tschechische Regierung, im Jahr 2010 vorläufig kein Zieldatum für die Übernahme des Euro festzulegen und sich nicht um die Aufnahme in das Wechselkurssystem ERM II zu bemühen. Damit ist die Hoffnung auf eine baldige Euro-Einführung in Tschechien innerhalb der nächsten zwei Jahre gegen Null gesunken. Tschechien wird somit aller Voraussicht nach in der Gruppe gemeinsam mit Bulgarien, Polen und Rumänien erst gegen Mitte der 10er-Jahre die europäische Währung übernehmen.

Die Tschechische Krone, seit 1993 Währung in Böhmen und Mähren, wird wohl bis 2013 oder 2014 offizielles Zahlungsmittel bleiben.

Quelle: euro-anwaerter.de

22. Dezember 2009

Ergebnisse zur Befragung österreichischer Unternehmer in Tschechien

Im Herbst 2009 wurde unter den österreichischen Niederlassungen in der Tschechischen Republik eine große Investorenumfrage durchgeführt.

Auf der Wunschliste der österreichischen Unternehmer stehen ganz oben:

– Schnelle EURO-Einführung (fixes Datum)
– Modernisierung/Vereinfachung des Steuersystems/niedrigere Steuersätze

Weitere wichtige Themen/Aspekte:

– Bekämpfung der Korruption/Schwarzarbeit
– Abbau der Bürokratie
– Transparenz bei öffentlichen Ausschreibungsverfahren erhöhen
– Lockerung des Arbeitnehmerschutzes
– Flexiblerer Arbeitsmarkt, Stabilität der Wirtschaft
– Schnellerer Ablauf/Vereinfachung von Konkursverfahren
– Senkung der Sozialversicherungsabgaben des Arbeitgebers

Einzelne konkrete Statements:

– Wichtige Infrastrukturprojekte (Autobahnen, Schnellstraßen, Eisenbahnnetze) vorziehen
– Flexiblere Regelungen in der Arbeitsgesetzgebung
– Senkung der Lohnnebenkosten
– Stabilisierung der politischen und wirtschaftlichen Situation

Die Ergebnisse dieser Umfrage sind nun ausgewertet und können im Detail hier abgerufen werden. (PDF_Datei)

Quelle: Austriantrade

15. Dezember 2009

Nahrungsmittelmesse SALIMA Brünn 2010 – eine Leistungsschau regionaler Produkte

Die Organisatoren der Brünner Nahrungsmittelmesse SALIMA setzen 2010 ganz auf Produkte aus der Region. Trotz Krise haben bereits zahlreiche Unternehmen für die im 2-Jahres-Rhythmus stattfindenden internationalen Messen der Nahrungsmittel und Nahrungsmitteltechnologien angemeldet. „In“ sind im kommenden Jahr Biolebensmittel und die ökologische Landwirtschaft.

Biologische Produkte aus den Regionen werden vom
2. bis 5. März 2010 am Brünner Messegelände zu sehen sein.

Der Name SALIMA steht 2010 für fünf Veranstaltungen: Neben der 27. internationalen Nahrungsmittelmesse auch die MBK (die 5. internationale Messe für Müllereiwesen, Bäckerei und Konditorei), die INTECO (die 24. internationale Messe für Laden-, Hotel- und Gaststätteneinrichtungen) und die VINEX (die 15. internationale Winzerfachmesse). „Erstmals werden diese vier Nahrungsmittelmessen durch die 26. internationale Messe der Verpackungsindustrie EMBAX ergänzt, eine schon lange angestrebte Kombination, stellen doch die Nahrungsmittelhersteller rund 70% der Abnehmer der Verpackungsindustrie“, freut sich SALIMA-Projektdirektorin Věra Menšíková bei der Vorab-Präsentation der Messen.

Wachstumschancen bei VINEX, regionalen Lebensmitteln und Bioprodukten

Besonders viel Potenzial wird bei der VINEX gesehen. Mit 18 Litern durchschnittlichem Weinkonsum pro Person liege Tschechien bei der Hälfte des Europaschnitts, zudem decken tschechische Winzer lediglich 50% des heimischen Bedarfs, erklärte Menšíková. Eine besondere Chance für die Winzer zur Profilierung sei auf der VINEX beim Wettbewerb „Gran Prix VINEX“ gegeben.

Als gut schätzt Menšíková auch die Wachstumsaussichten für regionale Lebensmittel und Bio-Produkte ein. Während regionale Lebensmittel durch eine aktuell laufende, öffentliche Kampagne gefördert werden sollen, hofft man bei Bioprodukten auf Wachstum durch die steigende Nachfrage. Biologische Lebensmittel stehen auch in Tschechien immer häufiger auf dem Einkaufszettel und gehören zu den am rasantesten wachsenden Kategorien im Lebensmittelhandel.

Österreichische Aussteller und Fachbesucher

Die Attraktivität der SALIMA für österreichische Aussteller und Fachbesucher sei auch 2010 wieder gegeben, ist Menšíková überzeugt. Als regionaler und gleichzeitig internationaler Treffpunkt der Branche (2008 waren 38 Länder vertreten) bieten die Messen News und Trends, Business Points für Austausch und Kooperationen sowie Seminare und Konferenzen (z.B. die internationale Konferenz über Perspektiven der Lebensmittelindustrie in Europa). Nicht zuletzt werden die regionale Küche und die Gourmetgastronomie den Besuchern nahegebracht. Auf österreichischer Seite sind bislang 28 Aussteller angemeldet. Die offizielle Beteiligung präsentiert sich auf 142 m² im Erdgeschoß der Halle C; Träger ist die Österreichische Außenhandelsstelle Prag in Zusammenarbeit mit der ecoplus, Wirtschaftsagentur des Landes Niederösterreich und der Wirtschaftskammer Niederösterreich.

v.l.n.r.: Patrick Hartweg (Wirtschaftskammer Niederösterreich), Gabriele Forgues (ecoplus), Jiří Dorňák (Handelsrat Tschechische Botschaft Wien), Věra Menšíková und Hana Vildomcová (Messe Brünn SALIMA), Elisabeth Zöckl (PR-Vertetung der Messe Brünn in Österreich)

Außenhandel Österreich-Tschechien

Der Handel zwischen den beiden Nachbarn hat sich von Januar bis September 2009 ähnlich entwickelt wie der Außenhandel Tschechiens insgesamt (Tschechiens Export nach Österreich: -17,4%; Import: -23,2%; Handelsbilanzaktivum für Tschechien laut Angaben der Tschechischen Botschaft Wien bei ca. 22,1 Mrd. Kč). Gegen den Trend wuchsen der tschechische Lebensmittelexport nach Österreich sowie der Import sogar etwas an. „In der Krise muss man essen“, scherzt Jiří Dorňák, Handelsrat der Tschechischen Botschaft in Wien.

Auf das besondere Engagement niederösterreichischer Unternehmen wies Gabriele Forgues von ecoplus hin. Von vielen ausgezeichneten Lebensmittelherstellern und –händlern Niederösterreichs werde Tschechien als „erweiterter Heimmarkt“ gesehen. So kommen bei der SALIMA von den 15 österreichischen Ausstellern 12 aus Niederösterreich.

18. November 2009

Österreichs Einzelhandel lukriert 1,6 Mrd € an Kaufkraft aus benachbarten Grenzregionen

Die Auswertung von Bundesländer spezifischen CIMA-Kaufkraftstromuntersuchungen der letzten 2 1/2 Jahre zeigt, daß Österreichs Handelsstandorte pro Jahr insgesamt 1,58 Mrd Euro an Kaufkraft aus den benachbarten Grenzregionen abziehen. Gleichzeitig decken sich die ÖsterreicherInnen in den Nachbarstaaten mit Waren im Ausmaß von 657,9 Mio Euro ein. Die Italiener (371,3 Mio Euro Zufluß) und hier insbesondere die Südtiroler sowie die Ungarn (314 Mio Euro Zufluß) aus den westlichen Grenzkomitaten erweisen sich als besonders intensive EinkäuferInnen.

Aber auch die Bayern kaufen verstärkt in den österreichischen Grenzregionen ein. Hier kann vor allem das Bundesland Salzburg (126 Mio Euro) die meister „deutsche Kaufkraft“ abschöpfen, gefolgt von Tirol (62,2 Mio Euro), Oberösterreich (62 Mio Euro) und Vorarlberg (12 Mio Euro).

Ähnlich wie bei den Ungarn sind Tschechen (195,2 Mio Euro Zufluß) und Slowaken (239 Mio Euro Zufluß) in erster Linie beim Einkauf „Ostösterreich“-orientiert, d.h. Niederösterreich und Wien erhalten von KonsumentInnen dieser Nachbarstaaten die meiste Kaufkraft.

Je nach Wohnort und topographischer Grenzstruktur erwerben die Slowenen in der Steiermark (insgesamt 78,2 Mio Euro) oder in Kärnten (65,1 Mio Euro) österreichische Güter. Die Schweizer und hier vor allem die BürgerInnen aus dem Kanton St. Gallen strömen beinahe ausschließlich in die Einkaufsdestinationen auf Vorarlberger Seite (52 Mio Euro).

Die dargestellten Daten basieren auf insgesamt 8 länderspezifischen Kaufkraftstromuntersuchungen der CIMA im Zeitraum 2007-2009 mittels telefonischer, gemeindegenauer Haushaltsinterviews in den österreichischen Bundesländern sowie angrenzenden Regionen der Nachbarstaaten.

Quelle: CIMA Austria

12. November 2009

Neues im Brünner Messe- und Ausstellungskalender 2010

Die Messe Brünn hat für die bevorstehende Messesaison auf dem Brünner Messegelände eine Reihe von Neuerungen vorbereitet. Damit möchte sie den Wünschen der Aussteller entgegen kommen, indem sie thematisch verwandte Messen zu logischen Einheiten verbindet. Aussteller und Besucher werden ab kommendem Jahr jeweils zu einem Messetermin wirklich alles sehen können, was sie interessiert. Für die Aussteller öffnet sich so ein breiterer Raum zum Abschließen neuer Kontrakte. “Wir wollen der Konkurrenz stets einen Schritt voran sein und unseren Kunden das Beste bieten”, sagt Mgr. David Pokorný, Manager für PR und Werbung der Messe Brünn, und ergänzt: “Durch die Eröffnung der Halle P sind auf dem Brünner Messegelände 15.000 m² Hallenfläche hinzugekommen. Dies ermöglicht den Ausstellern, ihre Exponate zu einem Messetermin im Rahmen parallel stattfindender, brachen- und interessenverwandter Messen vorzustellen.”

Verpackungen gemeinsam mit Nahrungsmitteln

Das erste Beispiel solch eines Zusammenschlusses sind die Verpackungsmesse EMBAX 2010 und die Nahrungsmittelmessen SALIMA, MBK, INTECO und VINEX, die vom 2. – 5. März 2010 stattfinden. Grund hierfür ist die Tatsache, dass die Nahrungsmittelindustrie zu den bedeutendsten Abnehmern von Verpackungen zählt. Der Verpackungshersteller sind deshalb sehr interessiert, sich mit den Nahrungsmittelproduzenten an einem Ort zu treffen, ihnen ihre Erzeugnisse vorzuführen und mit ihnen Verträge abzuschließen. Die Anwesenheit der “Verpacker” ist also auch für die “Ernährer” wichtig, da letztere, wie allgemein bekannt, die Verpackungen verkaufen.

Messen für Landwirte, Förster, Jäger und Sportangler

Vom 21. – 25. März finden parallel die 10. internationale Messe für Landtechnik TECHAGRO, die 10. internationale Forst- und Jagdmesse SILVA REGINA, die 9. internationale Veterinärmesse ANIMAL VETEX und neu auch die Internationale Ausstellung für Angelbedarf Fischen statt, und das auf einer Gesamtfläche von nahezu 50.000 m².

2010 – Jahr der Verkehrsausstellungen

Ein vollkommen neues Event ist die Internationale Messe für Motorräder, Zubehör und Bekleidung MOTOSALON, die für den 10. – 14. März eingeplant ist. Im bereits traditionellen Termin 5. – 10. Juni werden die Internationale Automobilausstellung für Nutzfahrzeuge und PKW, Fahrzeugteile und Werkstatttechnik AUTOTEC sowie der AUTOSALON BRNO stattfinden.

Baumessen und Möbel

Eine weitere logische Verbindung, die mehr Aussteller und Besucher auf das Messegelände bringen wird, ist der Zusammenschluss der Baumessen IBF und SHK Brno mit der Internationalen Wohnmesse MOBITEX, die gemeinsam vom 13. – 17. April stattfinden. Auf diese Weise soll ein starker Messekomplex zu aktuellen Trends der Themenbereiche Bauen und Wohnen geschaffen werden, mit Hinblick auf Energieeinsparungen in der Bauindustrie und nicht zuletzt auch auf den Eigenbau.

Maschinenbau und Technologien

Die 52. internationale Maschinenbaumesse wird so wie in früheren Jahren zu den Höhepunkten des Brünner Messekalenders zählen. Nächstes Jahr findet die MSV vom 13. – 17. September statt, und das gemeinsam mit der Internationalen Messe für Metallbearbeitung IMT, der Internationalen Fachmesse für Kunststoffe, Kautschuk und Verbundstoffe PLASTEX, der Internationalen Fachmesse für Oberflächentechnik PROFINTECH, der Internationalen Fachmesse für Schweißtechnik WELDING, der Internationalen Gießereifachmesse FOND-EX und der Internationalen Fachmesse für Schutzausrüstung und Sicherheit am Arbeitsplatz INTERPROTEC.

Fotografie, digitale Unterhaltung, Sport und Freizeit

Zu den bedeutenden Änderungen des kommenden Jahres zählt auch der Zusammenschluss der Internationalen Messe für Konsumelektronik und digitale Unterhaltung DIGITEX und der Internationalen Ausstellung für Fototechnik INTERKAMERA mit den Freizeitmessen SPORT Life, Bike Brno, Boat Brno und Caravaning Brno. Alle diese Messen finden vom 7. – 10. Oktober statt.

“Die Beteiligung an einer Messe war für die Firmen früher vor allem eine Frage des Image. Heute verschiebt sie sich eher zu ihrem ursprünglichen Zweck, das heißt zum Anbahnen von Geschäftskontakten,” erklärt Pokorný und ergänzt: “Die Umgestaltung des Messekalenders ist ein Schritt, der den Ausstellern ermöglichen soll, die Kosten im Zusammenhang mit ihrer Messebeteiligung möglichst effizient zu nutzen.”

Die einzelnen Messeveranstaltungen werden rechtzeitig am Brno Business Board veröffentlicht!

30. Oktober 2009

CEE/SEE Märkte: Sind wir gekommen um zu bleiben?

5. Expertenforum
CEE/SEE Märkte: Sind wir gekommen um zu bleiben?
Real Estate und Retail in CEE/SEE

Zum fünften Mal in Folge ging am 29. Oktober in Wien das Expertenforum des Standortexperten RegioPlan Consulting über die Bühne. Rund 220 Entscheidungsträger, vorwiegend aus der Immobilien-, Handels- und Finanzierungsbranche kamen zur größten Immobilienkonferenz Österreichs und nutzten die Veranstaltung nicht nur, um Erfahrungen über die so unterschiedlichen Märkte im CEE-Raum auszutauschen, sondern vor allem als Networking Plattform.

Die wirtschaftliche Entwicklung des letzten Jahres und die Folgen für zukünftige Immobilieninvestitionen in der CEE/SEE-Region waren die zentralen Themen des diesjährigen Expertenforums. Einigkeit herrschte darin, dass „wir gekommen sind, um zu bleiben“, aber auch darüber, dass Nachhaltigkeit und Qualität die bestimmenden Faktoren bei zukünftigen Entwicklungen sein werden.

Öfter hörte man beim Expertenforum auch die Worte „Stillstand“, „Entschleunigung“ oder „Atempause“. So auch in der ersten Diskussionsrunde des Abends der Finanzexperten.
Einen Stillstand gab es laut Wolfgang Mitterberger von der Raiffeisen Zentralbank bei der Kreditvergabe. Dieser Stillstand werde noch lange eine rote Spur hinterlassen aber auch die Erkenntnis, dass niemand ohne Geschäft leben könne. Keinen Zweifel ließen die Diskutanten auch darüber, dass es heute wesentlich schwieriger sei, Geld zu bekommen. Die Margen seien teurer und das Eigenkapital müsse deutlich höher sein als vor der Krise. Eine vollwertige Alternative zu den Banken gäbe es aber nicht, so Roger Hambidge von Mosaic Property, auch wenn Firnanzierungsformen wie Private Equity Fonds gewisse Lücken füllen würden, so könnten sie klassische Bankkredite nicht ersetzen. Mit einem klaren Bekenntnis zu Osteuropa ließ Alfons Metzger von Metzger Realitäten aufhorchen, machte aber auch klar, dass Chancen und Risken sehr gut abgewägt werden müssten. Regelmäßige Bewertungen von einzelnen Immobilie seien deshalb sehr wichtig, so Metzger. Christian Schitton von der CA Immo AG sei ebenso überzeugt von Osteuropa, sähe künftig aber punktuelle Verschiebungen beim Investment-Fokus. Kleinere und noch sehr wenig bis gar nicht entwickelte Länder, wie etwa Mazedonien, würden wieder aus dem Fokus der Investoren verschwinden. Dafür wären mehrere Faktoren verantwortlich, wie die geringe Größe des Landes und das noch geringe Potenzial aber auch die Tatsache, dass eine Finanzierung für exotische Länder noch weniger zur Verfügung stünde. Generell sei CEE aber ein Markt, in dem man bleiben möchte.

Entschleunigung war auch ein Thema im Vortrag von Michael Oberweger, Head of Consulting und Nina Eibl, Account Managerin bei RegioPlan Consulting. Zuerst aber machte Michael Oberweger keinen Hehl aus seiner Skepsis über eine allzu rasche Erholung des Immobilienmarktes in den nächsten Monaten, auch wenn sich eine gewisse Stabilisierung durchaus abzeichne. Denn die Realwirtschaft stehe vor einer Stagnation und wir alle säßen in einem Boot. Vielfach hieß es vor der Krise, es wäre einfach zu viel Geld da gewesen, Geld, das in Westeuropa angelegt und in Osteuropa mit hohen Renditeerwartungen investiert wurde. Mit der Folge, dass zum Teil massiv am Bedarf vorbei entwickelt wurde, weil auch Geld in Projekte gepumpt wurde, die eher für schöne Prospekte und für die Anleger, nicht aber für den Konsumenten geplant wurden. Mit dem Ausbruch der Krise 2007/2008 sei das veranlagte Kapital schlagartig gesunken, wodurch der Transaktionsmarkt zum Erliegen gekommen sei, was wiederum zu einer generellen Entschleunigung am Immobiliensektor geführt habe. Nun sei Nachhaltigkeit gefragt, um solche Blasen in der Zukunft zu vermeiden.

Michael Oberweger und Nina Eibl haben 10 branchenübergreifende Impulse für nachhaltigen Erfolg formuliert:

1.Beginnen Sie Ihr Portfoliomanagement bereits beim Vertrieb des Produktes. Es muss klar sein, dass das Produkt Immobilie als langfristiges Gut und Veranlagungsform ehrlicherweise beschränkt ist in der Renditeerwartung.
2.Halten Sie das Riskmanagement hoch. Vergeben Sie dem Risiko angemessene Kreditaufschläge, prüfen Sie gut, aber vergeben Sie Kredite.
3.Bewerten Sie dabei das Risiko je Immobilien und je Immobiliensektor individuell, um einen Trend bei Immobilien von einem Hype um spezielle Immobilien zu unterscheiden.
4.Gute Marktkenntnis ist notwenig! Arbeiten Sie für nachhaltigen Erfolg mit Prognosen und Szenarien zur Untermauerung ihrer Entscheidungen.
5.Fangen Sie an, für nachhaltigen Erfolg auch ökologisch und sozial nachhaltig zu bauen und zu handeln.
6.Hinterfragen Sie Ihren Betriebstypus regelmäßig und die mögliche Übernahme von im Heimmarkt etablierten Betriebstypen nach CEE in Bezug auf Positionierung, Sortiment, Zielgruppenansprache, etc.
7.Planen Sie schon heute die Märkte für morgen.
8.Setzen Sie Prioritäten nach Länderpotenzialen und orientieren Sie sich an den Kundenbedürfnissen. Das Zeitfenster für die Expansion ist von Branche zu Branche unterschiedlich.
9.Werfen Sie auch einen Blick Richtung Westen, es lohnt sich.
10.Im Moment ist das Tempo etwas verlangsamt. Nutzen Sie also diese Atempause, bereiten Sie Ihre Expansionsentscheidungen vor und planen Sie die nächsten Schritte, damit Sie bereit für den nächsten Aufschwung sind.

5. RegioPlan Expertenforum zum Thema Real Estate & Retail in CEE/SEE

„Ja wir sind gekommen, um zu bleiben“ war dann auch die Kernaussage in der abschließenden, hochkarätig besetzten Handelsrunde, obwohl schnell klar wurde, dass auch für die Händler eine Entschleunigung stattgefunden hat. Von einem Expansionsstopp wollte aber weder Markus Pinggera von Deichmann, noch Alexander Korosec von Bestseller, noch Per Wendschlag von Inter Ikea etwas wissen. Die langfristig beschlossenen Strategien werden nicht geändert, so der Konsens. Es bedeute aber Mut, dabei zu bleiben, was man einmal beschlossen hat, wenn die Zahlen nicht mehr so rosig sind, so Wendschlag. Für Pinggera bestehe nun die Hoffnung darin, dass das Risiko bei Mietverträgen zwischen Händlern und Shopping Center Betreibern gerechter aufgeteilt werde. Bisher lag es fast zur Gänze beim Händler, so Pinggera. Für beide Seiten nachhaltig sei es jedenfalls, eine Partnerschaft einzugehen und sich über schwierige Phasen zu helfen. Für Per Wendschlag liegt da nämlich der Unterschied zwischen einem langfristig geführten Shopping Center und einem Spekulationsobjekt, das auf Gewinnmaximierung aus ist. Einig war man sich auch darüber, wie man die Krise am besten überstehe: Rückbesinnung auf die Kernkompetenzen, Glaubwürdigkeit beim Konsumenten festigen und langfristige Strategien beibehalten.

Quelle: RegioPlan Cunsulting GmbH

7. Oktober 2009

Tschechische Lebensmittelprodukte erregen Interesse der österreichischen SPAR-Handelskette

Der tschechische Nationalfeiertag wurde auch heuer wieder im großen Stil in der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien mit dem Wenzelskirtag gefeiert. Und obendrein mit einer Produktpräsentation tschechischer Nahrungsmittel gekrönt.

Alles, was am tschechischen Lebensmittelsektor Rang und Namen hat, war auf Einladung der Tschechischen Botschaft zum traditionellen Welzelskirtag nach Wien gekommen. Wurstwaren- und Selchwarenhersteller, Produzenten von Pasteten, von Nudeln, auch der bekannten böhmischen Knödel. Genauso wie Hersteller von Milch- und Eisprodukten, Vollkorn-, Bäckerei- und Süßwaren, sowie Konfekt. Die Produkte, allesamt mit dem Qualitätsgütesiegel „KlasA“ bewertet – die Auszeichnung des Staatlichen Landwirtschaftlichen Interventionsfonds der Tschechischen Republik ähnlich dem österreichischen AMA-Gütesiegel – fanden bei den hunderten geladenen Gästen ihren Anklang.

Überrascht von der Vielfalt und der Qualität der Erzeugnisse zeigte sich auch eine Delegation von Einkäufern der Handelskette SPAR. „Diese Präsentation war hoch interessant. Wir werden sicherlich mit dem einen oder anderen Hersteller weitere Gespräche führen“, kommentierte Franz Lechner von der Abteilung Einkauf-Direktsortiment bei SPAR nach dem rund zweistündigen Gourmet-Rundgang. Besonders angetan war der Profi-Einkäufer von den exzellenten Pasteten der Prager Firma Alimpex. Das Unternehmen ist im Bereich Großhandel und Vertrieb von Frischwaren tätig. Das Sortiment umfasst derzeit mehr als 1000 Produkte. Eine Spezialschiene von Alimpex ist die Erzeugung von Pasteten. „Diese Pasteten sind wirklich exzellent und zählen zu meinen ganz persönlichen Favoriten“, verriet Lechner.

Ebenso wie die Konfekte der Firma Kamila Chocolates aus Vyskytná nad Jihlavou. „Kamila Chocolates“ ist eine eingesessene tschechische Firma, die eine Vielfalt an Konfektvarianten nach alten tschechischen Rezepten aus dem Jahre 1930 erzeugt. „Unser Produktportfolio umfasst mehr als 60 Sorten, die wir in jeder gewünschten Verpackung – von Blech- über Holz- bis hin zu luxuriösen Keramikdosen – anbieten. Unsere Kunden können aber nicht nur aus vielen Verpackung wählen, sie bekommen jedes einzelne Stück Konfekt auch maßgeschneidert, indem wir es mit einem individuellen Logo versehen“, erklärte ein Sprecher des Unternehmens.

Neue Geschäftskontakte könnten sich auch mit der Firma Miko International GmbH anbahnen. Eine der Spezialitäten des Unternehmens aus Frýdek-Mistek ist die Honigtorte „Marlenka“, die bereits in einem Großteil der EU vertrieben wird. Franz Lechner: „Wir von Spar sind immer auf der Suche nach neuen, außergewöhnlichen Spezialitäten. Diese Honigtorte erfüllt zweifellos diesen Anspruch. Für uns durchaus ein Favorit.“ Miko International jedenfalls hat jede Menge Kapazitäten. „Erst im Juni dieses Jahres haben wir rund 12 Millionen Euro in eine neue Produktionsstätte investiert. Sie ist mit der europaweit modernsten Technologie ausgestattet und ermöglich nun eine monatliche Kapazität von 950.000 Stück Honigtorte“, erklärte der Firmensprecher.

Knuspriges bot hingegen die Bäckerei Zdeněk Švestka aus Tasov mit einem besonders lang haltbarem Vollkornbrot in Fladenform. „Dieses Produkt wird ohne jegliche Aufheller oder Konservierungsstoffe hergestellt und ist vielseitig verwendbar. Gesundes Knabbergebäck ist für unser immer ein Thema“, erläuterte Franz Lechner und nahm abschließend einen Schluck des gesunden Ginseng-Likörs der Firma Eim-Eko aus Uherský Brod. „Ein Lebenselixir“, wie die Repräsentatin des Unternehmens erklärt. „Wir sind auf die Herstellung von Elixieren auf Basis eigener Patente spezialisiert. Ginseng-Wurzeln kaufen wir frisch in Nordchina, die wir zu Likör und Tee, auch Ginseng-Mehl verarbeiten.“ Die Asiaten schwören auf Ginseng zur Erhaltung der Gesundheit und Lebensverlängerung. Und nun auch die Österreicher, denn seit August dieses Jahres ist die Firma Außenhandel Jehlicka aus Gerasdorf Exklusivimporteur des vielversprechenden Elixiers.

Delegation des SPAR-Einkaufteams mit tschechischem Botschafter Dr.
Jan Koukal (außen rechts) und Handelsrat DI Jiří Dorňák (2. v. r.,
Organisator des Events).

Quelle domus communications in Zusammenarbeit mit DI Jiří Dorňák, Handelsrat der Botschaft der Tschechischen Republik in Wien und Martina Konecká, CzechTrade Vienna